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+++ Newsblog zu US-Strafzöllen +++ Trump verteidigt sich weiter – „Wenn man keinen Stahl hat, hat man keinen Staat“

Die Ankündigung des US-Präsidenten, Importzölle auf Stahl und Alu einzuführen, schürt die Angst vor einem weltweiten Handelskrieg. Die Reaktionen.
Update: 02.03.2018 - 16:11 Uhr 58 Kommentare

„Wir haben zum ersten Mal Schutz“ – Trump kündigt Strafzölle an

DüsseldorfUS-Präsident Donald Trump hat angekündigt, Strafzölle für Stahl- und Aluminiumimporte zu verhängen. Diese sollen 25 Prozent für Stahl und zehn Prozent für Aluminium betragen. „Wir werden neue Jobs bekommen und pulsierende Unternehmen“, sagte Trump. Die Stahl-Politik ist elementarer Teil der „America First“-Politik der Trump-Administration. Die Zölle sollen für „eine lange Zeitspanne“ gelten. Die Ereignisse und Stimmen zur Ankündigung sind im Newsblog zusammengefasst.

+++ US-Ratingagentur sieht kurzfristig kein Risiko für US-Wachstum +++

Die US-Ratingagentur Moody's hält die unmittelbaren Auswirkungen von Zöllen auf Aluminium und Stahl für das Wirtschaftswachstum der USA eher für begrenzt. Allerdings könnte eine solch „protektionistische“ Handelspolitik auf lange Sicht die Wettbewerbsfähigkeit und die Innovationskraft der US-Wirtschaft belasten, erklärt Moody's.

+++ 16.00 Uhr: Strafzölle fallen vor allem auf Verbraucher zurück +++

Produkte – zum Beispiel Getränkedosen und Autos – könnten teurer werden, wenn US-Unternehmen dafür ausländischen Stahl und Aluminium verarbeiten. „Zölle verschaffen einzelnen Branchen Wettbewerbsvorteile. Die Rechnung aber müssen die anderen Unternehmen und vor allem die Verbraucher zahlen, die für die betroffenen Güter mehr zahlen müssen“, erklärt Commerzbank-Volkswirt Krämer. „Käme es allerdings zu einem Handelskrieg, ginge global Wohlstand verloren“, warnt Allianz-Chefvolkswirt Michael Heise. „Alle wären betroffen – Verbraucher und Unternehmen und auch die Staaten wegen geringerer Steuereinnahmen.“

+++ 15.40 Uhr: Furcht vor Handelskrieg lastest auf Wall Street +++

Die Sorge vor einem weltweiten Handelskrieg hat die US-Börsen am Freitag erneut belastet. Der Dow-Jones-Index mit den Standardwerten eröffnete ein Prozent niedriger bei 24.340 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500 verlor 0,8 Prozent auf 2657 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq fiel um ein Prozent auf 7105 Punkte.

„Die Ankündigung kommt zu einer Zeit, in der die Stimmung der Investoren schon sehr angeschlagen ist“, so Analyst Craig Erlam vom Handelshaus Oanda. „Für jemanden der so besessen von den Aktienmärkten ist, pokert er mit diesen Zöllen sehr hoch und das bei fragwürdigen Vorzügen.“

Unter Verkaufsdruck gerieten erneut die Aktien von Autobauern. Diese würden unter einem Preisanstieg des für den Fahrzeugbau notwendigen Rohstoffs Stahl leiden. Ford und GM gaben bis zu 1,7 Prozent ab.

+++ 15.04 Uhr: Frankreich fordert vereinte Antwort Europas +++

Frankreichs Wirtschaftsminister Bruno Le Maire hat eine „starke Antwort“ Europas auf die angekündigten US-Strafzölle auf Stahl und Aluminium gefordert. „Diese einseitigen Maßnahmen sind nicht akzeptabel“, sagte er am Freitag nach Angaben seines Ministeriums in Paris. „Alle Optionen liegen auf dem Tisch.“ Er nannte Rechtsmittel bei der Welthandelsorganisation und Gegenmaßnahmen, um amerikanische Importe nach Europa zu begrenzen.

Es sei bekannt, dass es in diesen Sektoren „in gewissen Ländern“ Dumping-Praktiken und massive Subventionen gebe, die den Welthandel verfälschten. „Auf diese Probleme müssen Europäer und Amerikaner gemeinsam antworten“, so Le Maire. „Ein Handelskrieg zwischen Europa und den Vereinigten Staaten wird nur Verlierer kennen.“

Falls die USA die Entscheidung bestätigten, erfordere dies eine „starke, koordinierte und vereinte Antwort der Europäischen Union“, sagte der Minister.

+++ 14.45 Uhr: Internationale Handelskammer warnt vor „verheerenden“ Folgen

Die Internationale Handelskammer (ICC) übt heftige Kritik an den von US-Präsident Trump angekündigten Strafzöllen auf Stahl und Aluminium. „Der Welthandel ist kein Nullsummenspiel, bei dem ein Land auf Kosten des anderen gewinnt“, sagte Oliver Wieck, Generalsekretär der Internationalen Handelskammer (ICC) in Deutschland, dem Handelsblatt. Wieck sagte, die von Trump angekündigten Maßnahmen würden Gegenmaßnahmen anderer Länder provozieren. „Dies wäre für den Welthandel insgesamt, aber auch für die USA selbst verheerend“, sagte Wieck. Sollten die Maßnahmen tatsächlich umgesetzt werden, müssten die EU-Handelsminister „eine angemessene Antwort“ finden, forderte Wieck.

+++ 14.39 Uhr: Unions-Fraktionsvize Hirte sieht in Strafzöllen „Weckruf für Europäer“

Unions-Fraktionsvize Christian Hirte sieht in der Ankündigung von Donald Trump einen Weckruf für Europa. „Vielleicht ist der jetzt von Präsident Trump eingeschlagene Weg ein Weckruf für uns Europäer, geschlossener und entschiedener Freihandelsabkommen zu initiieren“, sagte Hirte dem Handelsblatt. Die jetzt drohende Auseinandersetzung mache allen deutlich, dass freier und fairer Handel selbst mit Freunden nicht so selbstverständlich sind, wie wir glaubten, so Hirte.

„Die langjährige Kritik an freiem Handel aus verschiedenen Richtungen hat uns der Chance beraubt, auf solche Konflikte dauerhaft zu verzichten. Diejenigen, die jetzt die Bedeutung von freiem Handel betonen, müssen sich vielleicht fragen, ob sie in den letzten Jahren zum Beispiel bei TTIP genau diesen Weg behindert haben.“ Abkommen wie TTIP wären der beste Garant, einen Handelsstreit wie jetzt zu verhindern. Hirte warnte vor einer Eskalation hin zu einem Handelskrieg. „Dabei würde es keine Gewinner geben“, so Hirte. „Die Spirale des Protektionismus, die ja nicht allein durch Donald Trump befeuert wird, darf nicht immer weiter in Gang gesetzt werden.“

+++ 14.24 Uhr: FDP-Fraktionsvize Theurer fordert starkes Signal +++

FDP-Fraktionsvize Michael Theurer warnt mit Blick auf die Ankündigung von Strafzöllen auf Stahl durch US-Präsident Donald Trump vor neuem Protektionismus. „Es besteht die Gefahr eines Handelskriegs“, sagte Theurer dem Handelsblatt. Die Bundesregierung solle mit einer in der EU abgestimmten Position in Washington vorstellig werden, forderte er. „Denn Donald Trumps Vorstoß führt in die falsche Richtung: Wir brauchen dringend eine Revitalisierung der transatlantischen Zusammenarbeit.“ Deutschlands Wirtschaft sei auf offene Märkte angewiesen.

„Ein starkes Signal gegen Protektionismus wäre es, wenn Deutschland zügig das Freihandelsabkommen mit Kanada ratifiziert“, forderte Theurer. Dazu habe die FDP-Fraktion am Freitag einen Antrag in den Deutschen Bundestag eingebracht.

+++ 13.45 Uhr: EU-Kommission will entschlossen reagieren +++

Die EU-Kommission könnte bereits am kommenden Mittwoch Vergeltungsmaßnahmen gegen die von US-Präsident Donald Trump geplanten Strafzölle einleiten. Die vor langem begonnenen Vorbereitungen für einen solchen Fall seien abgeschlossen, sagte ein Sprecher am Freitag in Brüssel.

Bei einer Sitzung von EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker und den anderen Kommissaren am Mittwoch gebe es die Gelegenheit, Entscheidungen zu treffen. „Wir werden schnell, entschlossen und auf Grundlage der geltenden internationalen Regeln reagieren“, sagte der Sprecher.

Konkrete Angaben zu den geplanten Vergeltungsmaßnahmen machte die Kommission zunächst nicht. EU-Experten arbeiten seit Monaten an einer Liste mit US-Produkten, die als Reaktion auf abschottungsmaßnahmen mit zusätzlichen Zöllen belegt werden könnten. Zu ihnen könnten Bourbon-Whiskey und Harley-Davidson-Motorräder, aber auch in den USA angebaute Kartoffeln oder Tomaten zählen.

Die USA müssten ihr Land und ihre Arbeiter beschützen, erklärt US-Präsident Donald Trump auf Twitter

+++ 13.34 Uhr: Union: Auge-um-Auge und Zahn-um-Zahn ist falscher Weg +++

"Statt einer Auge-um-Auge-und-Zahn-um-Zahn-Politik wäre die Europäische Union mit Blick auf die USA besser beraten, stärker miteinander zu reden und neues Vertrauen aufzubauen", erklärt der CDU-Wirtschaftsrat. Eine drohende Spirale des weltweiten Protektionismus müsse verhindert werden, ergänzt der wirtschaftspolitische Sprecher der Unions-Fraktion Joachim Pfeiffer.

+++ 13.12 Uhr: Trittin kritisiert Maßnahmen – „Die Reaktion Europas und der deutschen Bundesregierung ist hilflos“ +++

Grünen-Politiker Jürgen Trittin fordert, als Reaktion auf die angekündigten US-Strafzölle für Aluminium- und Stahlexporte die Geschäftsgrundlage von US-Banken in Europa zu hinterfragen. „Die Reaktion Europas und der deutschen Bundesregierung ist hilflos“, sagte er am Freitag der Deutschen Presse-Agentur.

Auf diesen „umfassenden Angriff“ werde mit „symbolischen Zöllen“ für Bourbon-Whiskey und Harley-Davidson-Motorrädern reagiert. „Will man Trump Grenzen setzen, muss es wirksame Maßnahmen geben. Effektiver und nachhaltiger wäre es, die Arbeit amerikanischer Banken in Europa in den Blick zu nehmen“, sagte Trittin. Das sei jetzt „überfällig“. Auch Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter kritisierte Trump: „Er reagiert mit US-Protektionismus auf chinesisches Staatsdumping.“ Europa dürfe sich bei Handelsfragen nicht länger wie das „Kaninchen vor der Schlange verhalten“, sondern müsse endlich reagieren.

+++ 12.51 Uhr: Was die Welthandelsorganisation bei Strafzöllen tun kann +++

Länder, die in den geplanten US-Stahlzöllen unfairen und unter WTO-Vereinbarungen illegalen Protektionismus sehen, können bei der WTO offiziell Beschwerde einreichen.

Zunächst versucht die WTO, zu schlichten. Manche angeprangerte Maßnahmen werden zurückgenommen; oder die Streitparteien einigen sich auf Kompensation. Dann verhängt das klagende Land Zölle im gleichen Umfang.

Wenn es keine Einigung gibt, kann ein Streitschlichtungspanel eingerichtet werden. Das prüft, ob die angeprangerten Handelseinschränkungen gegen WTO-Vereinbarungen über den freien Welthandel verstoßen. Die USA finden, bei Fragen der nationalen Sicherheit sei die WTO außen vor.

+++ 12.40 Uhr: Trump verteidigt sich mit Tweet +++

Trump verteidigt seine Ankündigung zu Strafzöllen. Wenn ein Land wie die USA durch Handel mit fast jedem Land viele Milliarden Dollar verlören, „sind Handelskriege gut und leicht zu gewinnen“, twittert er.

+++ 12.15 Uhr: US-Unternehmen in Deutschland befürchten Eskalationsspirale +++

In Deutschland tätige US-Unternehmen kritisieren die angekündigten Strafzölle. 93 Prozent bezeichneten die Vorgehensweise der US-Regierung als nicht zielführend für die US-Wirtschaft, ergab eine Umfrage der Amerikanischen Handelskammer in Deutschland. Die Gefahr von Strafzöllen durch andere Länder und eine Eskalationsspirale werden als „wahrscheinlich“ (57 Prozent) oder „sehr wahrscheinlich“ (35 Prozent) eingeschätzt.

+++ 11.33 Uhr: Merkel kritisiert Trump – „Handelskrieg kann in überhaupt niemandes Interesse sein“ +++

Die Bundesregierung lehnt US-Strafzölle auf Stahl und Aluminium ab und wird mögliche Folgen davon genau analysieren, sagt Regierungssprecher Steffen Seibert. Die EU stehe für Reaktionen auf die Ankündigungen von US-Präsident Donald Trump bereit.

Das Problem der weltweiten Überkapazitäten in diesen Bereichen lasse sich so nicht lösen. Man stehe hinter der EU-Kommission, die bereits Vergeltungsmaßnahmen angekündigt hat. Ein „Handelskrieg“ könne „in überhaupt niemandes Interesse sein“, betonte Seibert, auch nicht in dem der USA.

+++ 11.38 Uhr: Strafzölle stoßen auch bei SPD-Wirtschaftsforum auf Widerstand +++

Verbandspräsident Dr. Michael Frenzel erklärte: „Die Sicherheit der USA ist, entgegen der am Donnerstag getätigten Aussagen des US-Präsidenten Donald Trump, nicht durch Stahlimporte aus Europa oder gar aus Deutschland gefährdet. Das Gegenteil ist der Fall: Für eine stabile globale Sicherheit sind stabile wirtschaftliche Beziehungen zwischen den USA und Europa unerlässlich. Eine einseitige Verhängung von protektionistischen Maßnahmen über eine Entscheidung der WTO hinweg ist der falsche Weg. Trumps „America first“-Politik kann die Folgen vergangener wirtschaftspolitischer Fehlentscheidungen der US-Regierung nicht europäischen Unternehmen in die Schuhe schieben.“

Frenzel stellt sich hinter die EU, auf Basis von Regeln der Welthandelsorganisation WTO angemessen auf die Abschottungspolitik der USA zu reagieren.

+++ 11.23 Uhr: DIW-Präsident fordert schnelle und harte Reaktionen der EU +++

DIW-Präsident Marcel Fratzscher fordert die EU auf, schnell und hart aus die Ankündigung zu reagieren. Trump gehe mit den Strafzöllen auf Konfrontationskurs. Darauf müsse die EU umgehend für die US-Wirtschaft wichtige Produkte mit Strafzöllen belegen, um die amerikanische Regierung durch ihre eigenen Unternehmen, die die Leidtragenden wären, unter Druck zu setzen. „Es braucht ein klares Zeichen der EU, um einen Handelskrieg nicht nur mit den USA, sondern global zu verhindern. Nur die EU ist groß und stark genug, den USA Paroli zu bieten. Tut sie dies nicht, hätten die USA quasi eine Freifahrkarte für ihren Konfrontationskurs. Die EU muss und kann sich mit ihren eigenen Strafzöllen an die WTO-Handelsregeln halten, die ihr zum Schutz eigener Sektoren solch reziproke Zölle erlauben – denn es ist wichtig, dem Konflikt klare Grenzen zu setzen und globale Regeln zu beachten. Gerade Deutschland hängt stark von seinen Exporten ab und braucht eine starke EU, um seine Interessen global wahren zu können.“

+++ 11.00 Uhr: Die größten Stahlexporteure in die USA +++

Die USA importieren weltweit am meisten Stahl. 2017 haben sie 35,6 Millionen Tonnen von dem Baustoff eingekauft. Das sind die Staaten, die am meisten Stahl in die USA liefern und ihr jeweiliger prozentualer Anteil an den Stahlimporten in den Vereinigten Staaten insgesamt.

RangLandProzent-Anteil an Stahlimporten
1.Kanada16,7 Prozent
2.Brasilien13,2 Prozent
3.Südkorea9,7 Prozent
4.Mexiko9,4 Prozent
5.Russland8,1 Prozent
6.Türkei5,6 Prozent
7.Japan4,9 Prozent
8.Deutschland3,7 Prozent
9.Taiwan3,2 Prozent
10.China2,9 Prozent
11.Indien2,4 Prozent

+++ 10.30 Uhr: Das sagen Ökonomen zu den Folgen zu Trumps Ankündigung +++

Anders als in der Vergangenheit seien die USA nicht mehr die alleinige dominierende Weltmacht, sagt Esther Reichelt Analystin der Commerzbank. „Sowohl gemessen an der Wirtschaftskraft als auch an der Bevölkerung kann sich die EU gegenüber den USA behaupten – insbesondere wenn sie auf die Unterstützung Chinas hoffen kann Gegenmaßnahmen, wie beispielsweise Importzölle auf US-Waren, die die Exportpreise von US-Gütern erhöhen, könnten den Effekt von US-Zöllen ausgleichen. Sicher ist, dass in Folge eines Handelskrieges alle Wohlfahrtsverluste erleiden.“

+++ 10:21 Uhr: Zypries – Geplante US-Zölle auf Stahl und Aluminium sind „unfair“ +++

Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries hat mit Unverständnis auf die von US-Präsident Donald Trump angekündigten Strafzölle für Stahl und Aluminium reagiert. „Es ist nicht nachvollziehbar, dass europäische oder gar deutsche Stahlimporte die nationale Sicherheit der USA gefährden könnten“, erklärte die SPD-Politikerin am Freitag in Berlin. „Jemand, der so viel von fairem Handel spricht, wie Präsident Trump, sollte nicht zu solch unfairen Mitteln greifen.“

Zypries sagte, die flächendeckende Verhängung der Zölle würde „Verwerfungen im Welthandel“ auslösen. „Sollte Trump seinen Worten Taten folgen lassen, wird Europa entsprechend antworten.“

+++ 10.13 Uhr - Deutsche Maschinenbauer warnen vor weltweitem Handelskrieg +++

Die deutschen Maschinen- und Anlagenbauer warnen davor, dass die angekündigten Strafzölle für alle Seiten schädlich seien. „Denn sie führen einerseits zu höheren Preisen auf dem amerikanischen Markt und senken damit die internationale Wettbewerbsfähigkeit der lokalen Industrie“, sagt Hauptgeschäftsführer Thilo Brodtmann vom Branchenverband VDMA. „Zum anderen könnte die drohende Spirale aus wechselseitigen Strafzöllen am Ende zu einem weltweiten Handelskrieg führen.“

+++ 9.57 Uhr: Türkischer Stahlproduzent Borusan erwägt mehr Produktion in USA +++

Einer der größten türkischen Stahlproduzenten, Borusan, erwägt seine Produktion in den USA zu erhöhen. Ein solcher Schritt hänge ab von Details zu den angekündigten Import-Zöllen ab, sagt Borusan-Chef Agah Ugur.

+++ 9:49 Uhr: Dax fällt unter 12.000 Punkte +++

Nach der Ankündigung von US-Strafzöllen auf Stahl- und Aluminium-Importe bleiben die Aktienmärkte am Freitag im Sinkflug. Nach dem gestrigen Zwei-Prozent-Minus rutschte der Dax heute Vormittag um weitere 1,8 Prozent ab und fiel zum ersten Mal seit August 2017 wieder unter die wichtige Marke von 12.000 Punkten. Der paneuropäische Euro-Stoxx-50 verlor 1,2 Prozent auf 3.357 Punkte.

+++ 9:42 Uhr: Österreich fordert „harte Gegenmaßnahmen“ der EU +++

Der österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) dringt auf „harte Gegenmaßnahmen“ der Europäischen Union (EU) auf die von US-Präsident Donald Trump angekündigten Strafzölle für Stahl und Aluminium. „Ich erwarte eine selbstbewusste Antwort der EU auf die von Trump angekündigten Maßnahmen“, erklärte Kurz am Freitag nach Angaben der Nachrichtenagentur APA.

Die Strafzoll-Ankündigung sei „ein absolut falsches Signal“. Kurz verwies darauf, dass sich Strafzölle negativ auf das Wirtschaftswachstum beider Partner auswirken würden und einen Handelskrieg auslösen könnten. Europa habe eine starke Wirtschaft und müsse „eine starke sowie selbstbewusste Rolle einnehmen“.

25 Prozent auf vieles – diese Auswirkungen haben Trumps Strafzölle

+++ 9.40 Uhr - EU-Handelskommissarin - EU debattiert über Gegenmaßnahmen +++

Die EU reagiert auf Trumps Ankündigungen und diskutiert Maßnahmen wie eine Einschaltung der Welthandelsorganisation WTO, Schutzmechanismen und mögliche Vergeltung, sagt EU-Handelskommissarin Cecilia Malmström.

+++ 9.25 Uhr - BDI-Präsident fordert angemessene Antwort der EU +++

BDI-Präsident Dieter Kempf bezeichnet die „Abschottungspolitik der USA“ als einen Fehler. „US-Präsident Donald Trump riskiert weltweite Handelskonflikte und eine Spirale des Protektionismus, die am Ende auch amerikanische Jobs kosten werden“, sagt der Chef des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI). Nun müsse es eine angemessene Antwort der EU geben.

+++ 9:19 Uhr: Gabriel reagiert besorgt auf Trumps Zoll-Ankündigung +++

Bundesaußenminister Sigmar Gabriel reagiert mit Sorge auf Trumps Ankündigung. „Ein solcher weltweiter US-Rundumschlag würde gerade unsere Exporte und Arbeitsplätze mit am Stärksten betreffen“, sagte er den Zeitungen der Funke Mediengruppe. „Die EU muss auf Strafzölle der USA, die Tausende Arbeitsplätze in Europa gefährden, mit Entschiedenheit reagieren.“ Er hoffe, dass Trump seine Entscheidung noch einmal überdenke. „Wir müssen alles dafür tun, einen internationalen Handelskonflikt zu vermeiden.“

US-Strafzölle: Sigmar Gabriel und Toyota beziehen Stellung Quelle: dpa
Sigmar Gabriel

„Wir müssen alles dafür tun, einen internationalen Handelskonflikt zu vermeiden.“

(Foto: dpa)

„Ich sehe die Ankündigung von US-Präsident Trump, Strafzölle gegen Stahl- und Aluminiumimporte in Höhe von 25 Prozent beziehungsweise zehn Prozent zu verhängen, mit größter Sorge“, sagte Gabriel. Anders als möglicherweise andere Staaten betrieben deutsche und europäische Unternehmen der Stahl- und Aluminiumindustrie keinen unfairen Wettbewerb mit Dumpingpreisen. Trumps Begründung seiner Maßnahmen sei mit nationalen Sicherheitsinteressen der USA „insbesondere gegenüber EU- und Nato-Partnern überhaupt nicht nachvollziehbar“. Die drohende schwere handelspolitische Auseinandersetzung zwischen den USA und Europa sei weder im Interesse Europas noch der USA. Hier gelte: „Wenn zwei sich streiten, freut sich der Dritte.“

+++ 09.10 Uhr: Arcelor-Mittal - Müssen Überkapazität in Branche angehen +++

Die Überkapazität in der Stahlbranche und der Anstieg der Exporte gibt nach Ansicht des weltgrößten Stahlproduzenten Arcelor-Mittal Regierungen weltweit das Recht, hart gegen unfaire Handelspraktiken vorzugehen. Wichtiger sei es aber, die Branche zukunftsfähig zu machen. „Und das können stahlproduzierende Nationen rund um die Welt nur, indem sie dabei zusammenarbeiten, die globale Überkapazität anzugehen.“

+++ 9:08 Uhr: Thyssen-Krupp sieht sich von US-Stahlzöllen wenig betroffen +++

Der deutsche Stahlhersteller Thyssen-Krupp sieht sich von den angekündigten US-Strafzöllen auf Stahl- und Aluminiumimporte direkt nur wenig betroffen. „Wir haben nur ein geringes Engagement in den USA“, sagte ein Unternehmenssprecher am Freitag zu dpa-AFX. Abzuwarten bleibe allerdings, ob es zu möglichen „Kaskadeneffekten“ kommen werde.

Diese negativen Folgen für den europäischen Stahlmarkt hatte bereits der Präsident des deutschen Stahlverbandes, Hans Jürgen Kerkhoff, benannt. Angesichts der geplanten Zölle in den USA würden Exporteure ihre Augen auf den offenen EU-Markt richten, der durch keine Importzölle oder andere Handelshemmnisse beschränkt sei, hatte Kerkhoff gewarnt, der daher eine neue „Stahlschwemme“ aus nicht EU-Ländern befürchtet.

Auch ein Sprecher von Salzgitter verwies auf die Aussagen Kerkhoffs. Für sein Unternehmen selbst erklärte er, zunächst die Details der Entscheidung abwarten zu wollen und dann prüfen, „welche konkreten Auswirkungen such für uns ergeben“.

+++ 9:07 Uhr: Drohender Handelskrieg schickt Dax auf Talfahrt +++

Ein drohender globaler Handelskrieg bereitet Aktienanlegern Bauchschmerzen. Der Dax verlor zur Eröffnung 1,1 Prozent auf 12.054 Punkte und folgte damit der Wall Street und den asiatischen Börsen. Die Ankündigung von US-Strafzöllen auf Stahl- und Aluminium-Importe schüre die Furcht vor steigenden Kosten für die Unternehmen und deutlich schrumpfenden Gewinnmargen, sagte Anlagestratege Michael Hewson vom Brokerhaus CMC Markets. Besonders hart trafen die Pläne des US-Präsidenten Donald Trump die europäischen Stahlkonzerne. Thyssenkrupp, Salzgitter verloren bis zu drei Prozent. In Wien gaben Voestalpine 1,8 Prozent und in Amsterdam ArcelorMittal 1,7 Prozent nach. „Die Strafzölle kommen zwar nicht unerwartet, fallen aber höher aus als zuvor signalisiert“, sagte ein Börsianer.

+++ 9:03 Uhr: China kritisiert Trump für Strafzölle auf Stahl- und Aluminium +++

China hat die von US-Präsident Donald Trump angekündigten Strafzölle auf Stahl- und Aluminiumimporte kritisiert und die USA davor gewarnt, weitere Maßnahmen dieser Art zu ergreifen. „Würden alle Länder dem Beispiel der Vereinigten Staaten folgen, hätte dies zweifellos schwerwiegende Auswirkungen auf den internationalen Handel“, sagte eine Sprecherin des Pekinger Außenministeriums am Freitag. China fordere die USA dazu auf, Zurückhaltung bei der Nutzung von Instrumenten des Handelsschutzes zu üben und sich an internationale Handelsregeln zu halten. Die USA sollten vielmehr damit beginnen, „positive Beiträge“ zum Welthandel zu leisten.

+++ 8:40 Uhr: DIHK - Trump bedroht das gesamte Welthandelssystem +++

Mit seiner angekündigten Verhängung von Strafzöllen gegen Stahl- und Aluminium-Importeure bedroht US-Präsident Donald Trump nach Einschätzung des DIHK das gesamte Welthandelssystem. „Letztlich könnte das zweifelhafte Berufen auf eine Klausel für die nationale Sicherheit in der WTO das gesamte Welthandelssystem erschüttern“, kritisierte der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) Martin Wansleben am Freitag die US-Pläne. „Die Gefahr ist groß, dass andere folgen und das WTO-System zum Nachteil aller weiter aushöhlt“, warnte er. Die hoch-internationalisierte deutsche Wirtschaft sei wie kaum eine andere in der Welt auf offene Märkte und ein funktionierendes Welthandelssystem angewiesen.

„Die Entscheidung des US-Präsidenten, in der nächsten Woche weitreichende Strafzölle zu verhängen, verunsichert die deutschen Unternehmen erheblich“, sagte Wansleben. Trump mache mit seiner Androhung von Zöllen ernst mit dem, was er bereits bei seinem Amtsantritt angedroht hatte. „Strafzölle in Höhe von 25 Prozent auf Stahl und zehn Prozent auf Aluminium kosten die deutsche Wirtschaft Millionen.“ Damit werde der Marktzugang in die USA erschwert. Betroffen seien aber auch die US-Verbraucher, die mit höheren Preisen rechnen müssten.

„Die EU sollte sich gerade jetzt gegen diese Entwicklung stemmen“, forderte Wansleben. Es gelte aber auch, die Gesprächskanäle nach Washington offen zu haben. „Gemeinsam mit internationalen Partnern sollte die EU bei der WTO und mit eigenen Maßnahmen mit Augenmaß nun gegen die US-Entscheidung vorgehen.“

+++ 8:26 Uhr: Sorge vor US-Stahlzöllen drückt Kurse an Börsen in Asien +++

In Asien sind die Kurse an den Aktienmärkten am Freitag durch die Bank gefallen. Damit folgten die Kurse zum einen schwachen Vorgaben aus den USA. Zum anderen drückt sich in den teilweise deutlichen Rückgängen die Sorge über die Eskalation eines Handelsstreits mit den USA vor dem Hintergrund geplanter Strafzölle auf Stahl aus. In Tokio sackte der Leitindex Nikkei 225 bis Börsenschluss um 2,5 Prozent auf 21.181,64 Punkte ab und gab damit den dritten Tag in Folge nach.

+++ 7:26 Uhr: Voestalpine – Folgen von US-Stahlzöllen sind schwer abschätzbar +++

Die Folgen der von US-Präsident Donald Trump geplanten Stahlzölle sind nach Einschätzung des österreichischen Herstellers Voestalpine derzeit nicht abzusehen. „Die möglichen Konsequenzen auf die globalen Märkte und den Freihandel sind aufgrund der Komplexität der globalen Wirtschaftsstrukturen nicht ohne weiteres abschätzbar“, sagte Voestalpine-Chef Wolfgang Eder am Freitag in Wien. „Voestalpine wird die Auswirkungen auf ihr Geschäft in den USA beziehungsweise auf ihre Beziehungen mit den USA prüfen und in der Folge eine entsprechende Vorgehensweise definieren.“ Voestalpine erwirtschaftet nach eigenen Angaben etwa zwei Drittel ihrer US-Umsätze von rund einer Milliarde Euro als lokaler Erzeuger in den USA.

+++ 3:57 Uhr: Brasilien und Mexiko besorgt über angedrohte US-Zölle +++

In Brasilien und Mexiko ist die Ankündigung von Strafzöllen der USA auf Stahl und Aluminium mit Sorge aufgenommen worden. „Sollte sich das bestätigen, würde das einen Effekt auf die Exporte in beiden Sektoren haben“, teilte die brasilianische Regierung am Donnerstag mit. „Die brasilianische Regierung schließt nicht aus, ergänzende Maßnahmen auf multilateraler oder bilateraler Ebene zu ergreifen.“ Brasilien ist der zweitwichtigste Stahlimporteur in die USA.

Der mexikanische Verband der Stahlindustrie erklärte seinerseits, er erwarte sofortige Gegenmaßnahmen, sollten die Vereinigten Staaten Stahlimporte aus Mexiko tatsächlich mit einem Zoll in Höhe von 25 Prozent belegen. Mexiko steht gemeinsam mir Russland an vierter Stelle der größten Stahlimporteure in die USA. Allerdings exportieren die Vereinigten Staaten mehr Stahl nach Mexiko als umgekehrt.

+++ 3:02 Uhr: Toyota warnt vor höheren Kosten durch US-Stahl- und Aluminiumzölle +++

Toyota warnt vor höheren Autopreisen in den USA durch die angekündigten Zölle auf Stahl- und Aluminiumimporte. Die Entscheidung werde die Autobauer, die Autozulieferbranche und die Verbraucher benachteiligen, teilte Toyota am Freitag mit. Durch die höheren Produktionskosten würden auch die Preise steigen. 90 Prozent des benötigten Stahls und Aluminiums für in den USA produzierte Fahrzeuge kämen allerdings auch aus dem Land, ergänzte der japanische Autobauer.

+++ 0:31 Uhr: Aktienkurse an der Wall Street brechen ein – US-Stahlwerte haussieren +++

Die Ankündigung von Strafzöllen für Stahl- und Aluminiumimporte hat an der New Yorker Börse einen neuen Kurssturz ausgelöst. Der Leitindex Dow Jones sackte am Donnerstag um rund 1,7 Prozent ab und schloss bei 24.608,98 Punkten. Für den technologiebasierten Nasdaq 100 ging es um rund 1,3 Prozent abwärts auf 7.180,56 Punkte. Der breit gefasste S&P 500 sackte ebenfalls um 1,3 Prozent auf 2.677,67 Punkte ab - es war bereits der dritte Tag in Folge, an dem der Index mindestens einen Prozent verloren hatte.

Aktienkurse von US-Stahlherstellern zeigten indes nach oben. Die US Steel Corporation etwa verbuchte ein Plus von 5,7 Prozent auf 46,01 Dollar. Die Aktien von Abnehmern von Stahlprodukten rutschten jedoch ins Minus. Luftfahrtgigant Boeing verlor 3,5 Prozent auf 349,69 Dollar je Aktie.

+++ 22:26 Uhr +++ Kanada will auf Stahl-Zölle der USA mit eigenen Maßnahmen reagieren +++

Kanada will gegen die von US-Präsident Donald Trump angekündigten Strafzölle auf Stahl- und Aluminium-Importe mit eigenen Schritten vorgehen. Im Fall solcher Beschränkungen „wird Kanada mit Maßnahmen reagieren, um seine Handelsinteressen und seine Arbeiter zu schützen“, sagte Außenministerin Chrystia Freeland am Donnerstag. Konkreter wurde Freeland nicht. Die von Trump angekündigten Zölle seien „absolut inakzeptabel“, hieß es aus Ottawa.

Freeland zufolge haben die USA beim Stahlhandel mit Kanada einen Handelsüberschuss von rund zwei Milliarden kanadischen Dollar (1,3 Mrd Euro). „Kanada kauft mehr amerikanischen Stahl als jedes andere Land der Welt, was mehr als die Hälfte der US-Exporte ausmacht“, sagte Freeland.

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Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Gut, dass Sie MH17 erwähnen! Selbstverständlich ist Russland für den Abschuss verantwortlich. Die Luftbilder zeigen die Abschussrampe, wie sie nach dem Abschuss nach Russland gebracht wurde. Russland dementiert. Lügen, bis sich die Balken biegen.

    Dass wir hier unentwegt über Russland sprechen, hat ja auch damit zu tun, dass Trumps Präsidentschaft permanent von russsichen Internet-Trollen bejubelt wird. Facebook und Google haben längst die Zahlen vorgelegt. Dass man nun jeden Trump-Bejubler für einen russischen Clown hält, liegt ja wohl auf der Hand. Oder haben sie etwa im wirklichen Leben in Deutschland jemals einen einzigen Trump-Fan getroffen?? Das ist doch wohl ein Witz!

  • Nun erkannt, der Export ist für die Amis unwichtig, genau so unwichtig wie die EU-Loser mit ihren Drohungen. Einen Handelskrieg kann die USA deshalb nicht verlieren.

  • Herr Metz, Liechtenstein koennen Sie vergessen, aber die Schweiz und Singapur sind gute
    Beispiele fuer eine fortschrittliche Wirtschaft. Aber die funktionieren eben nur im Einklang
    mit den grossen Volkswirtschaften - das Konzept laesst sich nicht auf grosse Wirtschafts-
    raeume uebertragen.

  • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.

  • Herr Maidan, man macht sich erpressbar, wenn man von EINEM oder nur wenigen Lieferanten abhaengt. Das ist bei Russland nicht der Fall. Russland hat immer gut
    funktioniert auch waehrend des Kalten Krieges. Wer versuchte uns zu erpressen, waren
    die Araber waehrend der Oelkrise. Je mehr Lieferanten und auch Eigenproduktion umso
    weniger sind wir erpressbar und umso guenstiger bekommen wir die Energie. Die
    vorzeitige Abschaltung der AKWs war ein grosser Fehler.


  • Die Wirtschaft der Vereinigten Staaten ist die größte Volkswirtschaft mit einem BIP von 18,569[1] Billionen Dollar.[5] Der größte Teil der Inlandsproduktion wird von privaten Unternehmen erwirtschaftet; die Regierung beeinflusst das wirtschaftliche Geschehen vergleichsweise gering.
    Export $ 1,578 Billionen (2013)

    Im Jahr 2017 wurden von Deutschland Waren im Wert von 1 279,1 Milliarden Euro exportiert und Waren im Wert von 1 034,3 Milliarden Euro importiert.
    Deutschland
    3,364 Billionen USD

  • Völlig richtig Herr Santos! Wenn Sie schreiben: " WER SICH IN ENERGIE SEKTOR VOM AUSLAND ERPRESSBAR MACHT, IST UNFÄHIG DEN STAAT DEN MAN FÜHRT WEITER ZU FÜHREN !!!!!"

    Genau dieses Problem haben wir ja nun: Deutschland ist abhängig von russischem Gas! Und wird gleichzeitig auf allen möglichen Ebenen von Russland angegriffen. Die Folge kann nur heissen: So schnell wie möglich die Verträge mit Russland aufkündigen. Oder erstmal nicht mehr zahlen.

  • @ Hans Henseler

    Die wirtschaftlich freiheitlichsten (und auch wohlhabendsten) Staaten der Welt sind Kleinstaaten wie Hongkong, Singapur, die Schweiz, Liechtenstein usw. (siehe dazu den Economic Freedom Index der Heritage Foundation). Die MÜSSEN wirtschaftlich eben freiheitlich sein.

  • Hänschens Henseler erklärt uns die Welt. Er gibt exakt das wieder, was die Mainstreammedien ständig verkünden. Reicht es nicht, wenn wir diese verzerrte Wirklichkeit schon in den Artikeln zu lesen bekommen? Wozu auch noch auf den Kommentarseiten?

    Herr Metz, Ihren Ausführungen von 18:32 Uhr stimme ich vollumfänglich zu! Um solche Zusammenhänge zu verstehen, muss man allerdings erst lernen, selbständig zu denken.

  • Herr Metz, der groessere Wirtschaftsraum und auch die einheitliche Waehrung senken
    Kosten und machen ein Land wettbewerbsfaehiger. Davon profitieren bis jetzt hauptsaechlich die Amerikaner. Stellen Sie sich vor, die haetten fuer jeden Staat eine eigene
    Waehrung, Zollschranken etc. Die EU ist mittlerweile staerker und fuer die meisten Staaten
    den Euro-Raum eingefuehrt, was den Amis natuerlich ueberhaupt nicht passt. Dass es in
    der EU strukturstaerkere und strukturschwaechere Laender gibt ist normal. Genauso gib
    es diese Unterschiede zwischen den US-Staaten und zwischen den den Bundesstaaten.
    Bayern ist nicht Meckpom. Aber wahrscheinlich sind sie unbelehrbar und ich koennte mir
    mein Geschreibe sparen.

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