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1,2 Milliarden Dollar Darlehen in Aussicht gestellt USA bieten Hilfe für Renovierung des Uno-Hauptsitzes

Bei der überfälligen Renovierung des Hauptsitzes der Vereinten Nationen in New York wollen die USA der Uno mit einem Darlehen von 1,2 Milliarden Dollar unter die Arme greifen.

HB NEW YORK. Allerdings verlangt Washington bis zu 5,4 % Zinsen und Rückzahlung innerhalb von 30 Jahren. Dennoch appellierte Uno-Generalsekretär Kofi Annan am Dienstag an die Vollversammlung, dem Darlehen offiziell zuzustimmen.

Der blaue Glaspalast der UN an Manhattans East River ist so altersschwach, dass sein Erhalt Uno-Angaben zufolge auf Dauer kostspieliger ist als die geplante Überholung. Dabei soll nur das äußere Erscheinungsbild des berühmten Gebäudes erhalten bleiben. Die 40 Stockwerke im Inneren sollen komplett neu konstruiert werden.

Der derzeitige Uno-Hauptsitz hat keine Sprinkleranlage und ist auch sonst nicht ausreichend gegen Feuer geschützt. Er verstößt gegen die Bauvorschriften der Stadt New York und gefährdet durch „große Mengen Asbest“ in Decken und Wänden die Gesundheit von Diplomaten aus aller Welt sowie den Beschäftigten in der Uno-Verwaltung.

Stimmt die Vollversammlung der 191 Uno-Mitgliedstaaten dem Projekt wie erwartet zu, will die Organisation in zwei Jahren mit dem Umzug in umliegende Büroräume beginnen. Mit der Neu-Einweihung des Glaspalastes wird Uno-Auskünften zufolge nicht vor 2017 gerechnet.

In der Zwischenzeit soll ein Neubau den Weltsicherheitsrat, die Vollversammlung und die Uno-Belegschaft wieder unter einem Dach vereinen. Für diesen Bau steht nach anfänglichen Protesten der Anwohner jetzt ein benachbarter Spielplatz zur Verfügung. Bezogen werden kann dieser vorübergehende Hauptsitz der Vereinten Nationen aber auch erst frühestens 2010.

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