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USA Der große Profiteur des Weltkriegs

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Warum die USA in den Krieg eintraten
Der Schrecken von Verdun
Erster Weltkrieg - Verdun
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Es endete in Ruinen: Die Schlacht von Verdun war neben den Auseinandersetzungen an der Somne die verheerendste im Ersten Weltkrieg. Die Region ist bis heute von den Kämpfen gezeichnet ...

(Foto: dpa)
WWI shell craters are seen below the Douaumont cemetery with its Abri 320 a large four shelter French bunker system near Verdun, northeastern France
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Das unregelmäßige Auf und Ab im Nordosten Frankreichs ist bis heute allgegenwärtiges Zeichen des damaligen Schreckens. Unzählige Granaten und Minen formten hier die Landschaft.

(Foto: Reuters)
Crosses are seen at the cemetery outside the WWI Douaumont ossuary near Verdun, northeastern France
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Der Friedhof von Douaumont nahe Verdun: Bis heute werden in durch Detonationen entstandenen Erdhügeln in der Umgebung Leichen oder Leichtenteile gefunden. Verdun – sechs Buchstaben, die symbolisch für das massenhafte Töten vor knapp 100 Jahren stehen.

(Foto: Reuters)
A tree grows in the WWI London trench at Douaumont near Verdun, northeastern France
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„Der Erste Weltkrieg ist hier überall“, sagt Vincent Jacquot. Der 35-Jährige ist in der Nähe von Verdun aufgewachsen. Über Generationen hinweg haben sich die Menschen in der Gegend mit dem Krieg und seinen Folgen arrangiert. „Unser Spielplatz war ein deutscher Bunker, unser Treffpunkt der Soldatenfriedhof.“

(Foto: Reuters)
German and French flags fly on top of Fort Douaumont, near Verdun, northeastern France
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Flaggen als Zeichen der deutsch-französischen Freundschaft. Als Historiker weiß Jacquot, dass heute weniger Menschen im Département Meuse leben als vor jener Schlacht, die den Namen Verduns auf der ganzen Welt bekannt machte.

(Foto: Reuters)
huGO-BildID: 37625860 (FILES) This file picture taken in 1916 shows French soldiers moving into attack from their trench during the Verdun battle, ea
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Aber warum entbrannte diese große Schlacht ausgerechnet in Verdun? Die Deutschen wollten mit dem Vorstoß möglichst viele französische Truppen binden, um sie von anderen Frontverläufen fernzuhalten. Verdun mit seinem Gürtel aus strategisch bedeutenden Festungsanlagen war von hohem symbolischen Wert für die Franzosen. Zudem stammte Präsident Raymond Poincaré aus Bar-le-Duc. Ein Ziel der Deutschen, so erzählt Historiker Jacquot, sei es gewesen, sein Geburtsdorf, das 50 Kilometer südlich von Verdun liegt, zu zerstören.

(Foto: AFP)
huGO-BildID: 37546542 FORTY SEVEN OF ONE HUNDRED PHOTOS WORLD WAR ONE CENTENARY TIMELINE - In this 1917 file photo, the battlefield, pockmarked with
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Vauquois im Westen von Verdun ist gezeichnet von dem erbitterten Minenkrieg, den sich beide Seite lieferten. Die Anhöhe besteht aus tiefen Kratern. Allein die Deutschen durchzogen den Hügel mit 17 Kilometern Stollen für Hunderte von Minen mit gigantischer Sprengkraft. Von dem Dorf, das hier einmal stand, sind nur noch vereinzelte Steinbrocken im Gras zu finden.

(Foto: ap)

Aber die Banker fanden einen Trick. JP Morgan und die Rockefeller-Bank marschierten vorneweg und fanden im Außenministerium einen pfiffigen Kopf, der Präsident Wilson erklärte, dass die 2,3 Milliarden Dollar gar keine Anleihe seien, sondern die Franzosen mit dem geliehenen Geld nichts anderes tun würden, als amerikanische Waren zu kaufen. Davor konnte (oder wollte) sich Wilson nicht verschließen, denn die US-Wirtschaft steckte seit einem halben Jahr in einer Depression. Senatoren wie George W. Norris aus Nebraska waren in der Minderheit, wenn sie dem Präsidenten vorwarfen, er würde „ein Dollarzeichen auf die amerikanische Flagge setzen“.

Und so gab es plötzlich einen gewichtigen Unterschied zwischen einer nicht neutralen Anleihe und einem neutralen Lieferkredit. Wilson bat anschließend darum, mit solchen Themen nicht mehr belästigt zu werden – es seien dies schließlich Privatgeschäfte. „Die Banken und Lieferfirmen benötigten die Regierung erst in dem Moment, als deutsche U-Boote den blühenden Atlantikhandel störten“, unkt Historiker Friedrich.

Als das Deutsche Reich 1917 den uneingeschränkten U-Boot-Krieg wieder aufnahm, war dies für die USA der entscheidende Grund, um mitzukämpfen. In unglaublich kurzer Zeit schaffte es die noch junge Nation, eine gewaltige Armee aufzustellen. Der Kriegseintritt hat das Schlachtenglück der Westmächte auf ihre Seite gebracht.

Frankreich und Großbritannien brauchten nicht nur die frischen, kampfeshungrigen Männer, die Unterstützung war auch enorm wichtig für die Moral ihrer Truppen. Die Vereinigten Staaten entschieden den Kampf an der Westfront und damit den Ausgang des Krieges und waren ganz nebenbei zur Weltmacht aufgestiegen.

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2 Kommentare zu "USA: Der große Profiteur des Weltkriegs"

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  • LUSITANIA-AFFÄRE
    Schmutziges Geschäft

    Ein Täuschungsmanöver brachte Amerika in den Ersten Weltkrieg: Der Untergang des britischen Passagierschiffes "Lusitania" war von Winston Churchill vorgeplant, behaupten britische Autoren.
    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-42787456.html

  • interessant zu erwähnen wäre, dass die Lusitania kein Kreuzfahrtschiff war, sondern im Auftrag der englischen Marine als Kriegsschiff gebaut wurde und auch als solches registriert war. Die Lusitania wurde zur Tarnung der Cunard-Linie als Kreuzfahrtschiff übergeben, brachte aber reichlich Munition und Kriegsgerät von den "neutralen" USA nach England. Auf ihrer letzten Fahrt packte man reichlich zahlende Gäste auf das Schiff, fuhr es den deutschen U-Booten direkt vor die Rohre. Seltsam auch, dass es trotz nur einem Torpedo-Treffer binnen Minuten sank. So konnte man die US-Öffentlichkeit zum Kriegseintritt bewegen. Hört sich sehr nach Tonkin-Zwischenfall an, mit dem die USA im August 1964 den Krieg gegen Nordvietnam provozierten.
    Erwähnen würde ich auch den Staatsstreich der int. Hochfinanz, der im Dezember 1913 mit dem Federal Reserve Act überhaupt erst die finanz. Basis für diesen (und andere) Kriege schuf.
    Sehr empfehlenswert das Buch
    "Die_Kreatur_von_Jekyll_Island_-_Die_US-Notenbank_Federal_Reserve" von G._Edward_Griffin

    "Es wird Krieg gegen Deutschland geben, spätestens im Herbst 1914"
    Marineminister Winston Churchill zum Chef der Cunard-Linie im Frühjahr 1913

    "Falls das amerikanische Volk jemals die Kontrolle über die Herausgabe ihrer Währung auf Banken übertragen sollte, werden diese und die Firmen, die sich um sie bilden, unter dem Einsatz von Inflation und Deflation, dem Volk solange ihr Eigentum wegnehmen, bis die Kinder obdachlos auf dem Kontinent, den ihre Väter einst in Besitz nahmen, aufwachen.
    Die Herausgabe von Geld soll von den Banken weggenommen werden, und zurück auf den Kongress und das Volk übertragen werden.
    Ich glaube aufrichtig, dass Banken, mit dem Recht Geld herauszugeben, gefährlicher für die individuellen Freiheitsrechte sind als eine stehende Armee."

    Thomas Jefferson, dritter Präsident der USA, 1776