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18 Iraker sollen grundlos erschossen worden sein Iraker fordern Entschädigung von Briten

Die Angehörigen von Irakern, die von britischen Soldaten erschossen wurden, wollen Schadensersatz fordern. Anwälte in London bereiten offenbar bereits Klagen vor.

Britische Anwälte bereiten nach einem Bericht der Zeitung «Guardian» Klagen gegen die britische Armee vor. Es gehe um die Fälle von 18 Irakern, die offenbar grundlos in der britischen Besatzungszone in Südirak von britischen Soldaten erschossen wurden.

Die meisten Opfer seien bei Razzien und Patrouillen in Basra ums Leben gekommen. Sie hätten jedoch keine Straftaten begangen und auch keine Waffen getragen, heißt es. Das britische Verteidigungsministerium habe einigen Familien bereits Entschädigungen angeboten. Die Summe sei nach Angaben der Anwälte jedoch viel zu niedrig. Zudem forderten die Angehörigen, dass die Schuldigen vor Gericht gestellt werden. Die Anwälte wollten zudem eine unabhängige Kommission gründen, die die Fälle untersuchen solle.

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