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200 Jahre nach Waterloo Frankreich und Belgien liefern sich neue Schlacht

200 Jahre nach Waterloo liefern sich Frankreich und Belgien eine neue Schlacht um eine Euro-Gedenkmünze zum Waterloo-Jahrestag. Belgien hat die Münze prägen lassen, doch nun äußert Frankreich Einwände.
12.03.2015 - 19:37 Uhr Kommentieren
In der Schlacht von Waterloo besiegten alliierte britische und preußische Truppen am 18. Juni 1815 seine Armee. Quelle: Reuters
Waterloo steht für das Ende von Napoleons Herrschaft

In der Schlacht von Waterloo besiegten alliierte britische und preußische Truppen am 18. Juni 1815 seine Armee.

(Foto: Reuters)

Brüssel 200 Jahre nach der Schlacht von Waterloo liefern sich Frankreich und Belgien einen neuen Disput um das historische Ereignis.

Belgiens Finanzminister Johan Van Overtveldt reagierte am Donnerstag mit Unverständnis auf französische Einwände gegen eine geplante belgische Zwei-Euro-Münze zum Gedenken an die Schlacht, in der alliierte britische und preußische Truppen am 18. Juni 1815 die Armee Napoleons besiegt und damit das Ende seiner Herrschaft eingeläutet hatten: „Ich bin ein wenig überrascht angesichts all der Aufregung“, erklärte der Minister.

Belgien hatte nach Angaben aus Regierungskreisen bereits 180.000 Stück der Münzen prägen lassen, als erste Einwände aus Frankreich kamen. Darauf sind eine Abbildung des Denkmals auf dem Schlachtfeld von Waterloo etwa 15 Kilometer südlich der Hauptstadt Brüssel und der Schriftzug „Waterloo 1815-2015“ zu sehen.

Die belgische Regierung gab an, Frankreich sei gegen die Idee und habe darauf verwiesen, auf die Unterstützung mehrerer großer EU-Staaten zählen zu können, sollte über den Fall im Ministerrat abgestimmt werden. Belgien willigte daraufhin ein, anstelle der Zwei-Euro-Münze, die als Sammlerstück zum Preis von acht Euro hätte verkauft werden sollen, Münzen mit einem anderen Wert zu prägen, etwa drei oder fünf Euro.

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    Solche nicht im Zahlungsverkehr verwendeten Münzen könnte das Land grundsätzlich in Eigenregie ohne die Zustimmung anderer EU-Staaten prägen lassen. Die französische Intervention ärgerte Van Overtveldt allerdings merklich. Die EU habe „jede Menge andere Probleme zu lösen“ und solle nicht ihre „Zeit und Energie auf dieses Problem verschwenden“, erklärte er.

    • afp
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