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2000 neue Jobs 42 Unternehmen zogen wegen Brexit bereits in die Niederlande

Von dem bevorstehenden Brexit haben die Niederlande bereits deutlich profitiert. Und die Regierung in Den Haag buhlt um den Umzug weiterer Firmen.
09.02.2019 - 12:37 Uhr Kommentieren
Die Regierung verhandelt derzeit mit 250 Firmen, zum Großteil aus Großbritannien, aber auch aus den USA und Asien. Quelle: dpa
Parlamentsgebäude in Den Haag

Die Regierung verhandelt derzeit mit 250 Firmen, zum Großteil aus Großbritannien, aber auch aus den USA und Asien.

(Foto: dpa)

Amsterdam Von dem bevorstehenden Brexit haben die Niederlande bereits deutlich profitiert. 42 britische Unternehmen seien 2018 in die Niederlande umgezogen, teilte das Wirtschaftsministerium am Samstag in Den Haag mit. Damit waren rund 291 Millionen Euro Investitionen verbunden, rund 2000 neue Arbeitsplätze seien geschaffen worden.

Zu den Unternehmen und Organisationen, die Großbritannien den Rücken kehrten, gehört auch die europäische Arzneimittelagentur EMA, die ihren Sitz nun in Amsterdam hat. Auch der japanische Elektronikkonzern Panasonic verlegte seinen europäischen Sitz in die Niederlande.

Konkret genannt werden zudem die japanische Investmentbank Norinchukin, TVT Media sowie die Finanzdienstleister MarketAxess und Azimo. 2017 waren schon 18 Unternehmen von Großbritannien in die Niederlande umgezogen.

Nach dem Jahresbericht der niederländischen Agentur für Auslandsinvestitionen sei man mit weiteren 250 Unternehmen im Gespräch, die erwägen, wegen des Brexits in die Niederlande umzuziehen. Dazu gehörten der Agentur zufolge vor allem Unternehmen aus dem Finanzsektor Medien und Werbung, Biowissenschaften und Gesundheit sowie Logistik.

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    Die heimische Agentur für ausländische Investitionen wolle die Firmen von einer Verlagerung von Aktivitäten in die Niederlande überzeugen. Der TV-Sender Discovery und auch das Medien-Unternehmen Bloomberg haben ihren Umzug angekündigt.

    Im vergangenen Jahr zogen insgesamt 372 ausländische Unternehmen in die Niederlande um. Sie sorgten für Investitionen von rund insgesamt 2,85 Milliarden Euro und schufen etwa 10.000 neue Arbeitsplätze.

    • rtr
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