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23-Jähriger sei zuvor schon mit Applaus im Gerichtssaal begrüßt worden Arabischstämmiger US-Bürger wegen Attentatsplan auf Bush angeklagt

Ein arabischstämmiger US-Bürger ist am Dienstag wegen mutmaßlicher Beteiligung an der Vorbereitung eines Attentats auf Präsident George W. Bush im US-Bundesstaat Virginia angeklagt worden.

HB WASHINGTON. Der 23-Jährige Ahmed Omar Abu Ali war am Vortag nach 20 Monaten Untersuchungshaft in Saudi-Arabien an die USA ausgeliefert worden. Ihm werde vor einem Gericht in Alexandria Verschwörung sowie Unterstützung von Terroristen zur Last gelegt, berichtete der US- Nachrichtensender CNN.

Nach Angaben der Anklage soll Abu Ali mit einem bislang unbekannten Mitverschwörer Pläne für ein Attentat auf Bush diskutiert haben. Eine Variante habe vorgesehen, dass der 23-Jährige nahe genug an Bush herankommt, um ihn auf offener Straße zu erschießen. Plan B habe die Explosion einer Autobombe beinhaltet. Abu Ali sei in Saudi- Arabien im Umgang mit Waffen und Handgranaten ausgebildet worden.

Beim Verlesen der Anklage vor Gericht begannen Familienmitglieder und Sympathisanten zu lachen. Der 23-Jährige sei zuvor schon mit Applaus im Gerichtssaal begrüßt worden und habe gestrahlt, berichtete CNN. Nach Darstellung der Verteidigung ist der Angeklagte während seiner Haft in Saudi-Arabien gefoltert worden. Abu Ali war im Mai 2003 nach den Bombenanschlägen in der Hauptstadt Riad festgenommen worden. Dabei waren 23 Menschen, darunter neun US-Bürger, ums Leben gekommen.

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