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28 Tote bei Explosion eines Waffenlagers in Afghanistan

HB KABUL. Bei der Explosion eines unterirdischen Waffenlagers in Afghanistan sind am Montag 28 Menschen ums Leben gekommen. Mehr als 70 weitere wurden verletzt, wie das Innenministerium mitteilte. Die Ursache der Explosion war zunächst unklar. Die Waffen seien in einem Bunker unter der Erde versteckt gewesen. „Das ganze Dorf ist beschädigt“, sagte Ministeriumssprecher Latfullah Maschal.

Unter den Opfern seien auch Frauen und Kinder. Fest stehe, dass das Lager einem Kommandeur lokaler Milizen gehört habe. In dem Gebäude seien Werfergranaten, großkalibrige Artillerie-Geschütze und andere militärische Ausrüstung gelagert worden.

In Afghanistan ist es in der Vergangenheit häufiger zu Explosionen in Waffen- und Munitionsdepots gekommen, allerdings war das Unglück vom Montag eines der verheerendsten. Die Regierung unter Präsident Hamid Karsai ist seit 2003 darum bemüht, die auch nach dem Sturz des Taliban-Regimes noch existierenden Milizen zu entwaffnen. Ein Großteil der Ausrüstung und Munition ist aber noch immer nicht sichergestellt.

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