30 Jahre danach Francos heikles Vermächtnis

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Einmal im Jahr, am Todestag Francos, treffen sich Hunderte seiner Anhänger in den Bergen rund um Madrid. In einem Hochtal steht dort neben einer in den Fels gehauenen Kirche ein von Faschisten geschaffenes, monumentales Franco-Denkmal. Auch einer von Mutter Revueltas betagten Brüdern ist bis vor ein paar Jahren noch zu Fuß zum Denkmal hinaufgestiegen.

Organisiert werden diese Treffen ganz offiziell über die in Madrid ansässige Nationale Francisco-Franco-Stiftung, die des Diktators historisches Erbe wohl interpretiert wissen will und deren Vorsitzende niemand anders ist als die Tochter Francos – Herzogin de Franco, wie sie sich selbst geadelt hat.

Für ihre Arbeit erhält Carmen Franco sogar Subventionen aus dem Kulturministerium. Dafür verpflichtet sie sich, ihre Archive der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Raquel Rodríguez, 52, Pressesprecherin der ultra-katholischen Prälatur Opus Dei, sagt: „Das zeigt doch nur, dass wir nun wirklich eine Demokratie sind und alle Meinungen zulassen.“

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