37 Tote Al-Kaida bekennt sich zu Bombenanschlägen

Am Sonntag starben 37 Menschen bei einem Autobombenanschlag in Bagdad. Die Al-Kaida hat sich nun zu dieser Tat bekannt. Beim Kampf zwischen Sunniten und Schiiten ist kein Ende in Sicht.
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Nach dem Autobombenanschlag. Al-Kaida hat sich zu dem Anschlag vom Sonntag bekannt. Quelle: dpa

Nach dem Autobombenanschlag. Al-Kaida hat sich zu dem Anschlag vom Sonntag bekannt.

(Foto: dpa)

BagdadDer lokale Arm der Al-Kaida im Irak hat sich für die Autobombenanschläge am Sonntag bekannt, bei der mindestens 37 Menschen in Bagdad gestorben sind. Nach Angaben der US-amerikanischen SITE Intelligence Group, welche die Foren militanter Gruppen beobachtet, veröffentlichte die Organisation Islamischer Staat Irak eine Mitteilung auf mehreren Websites. Darin wurden die Anschläge in den schiitischen Wohnvierteln als Racheakt für angebliche kriminelle Handlungen der schiitisch-dominierten Regierung gegen Sunniten dargestellt. Bei den Explosionen der Autobomben auf belebten Märkten in mehreren Stadtteilen wurden mehr als 130 Menschen verletzt.

Der irakische Arm der Terrororganisation Al-Kaida wählt immer wieder schiitische Muslime als Zielscheibe seiner Attacken, denen es Ketzertum und eine allzu starke Nähe zum ebenfalls schiitisch dominierten Iran vorwirft. Die schiitische Mehrheitsbevölkerung im Irak stellt zudem die Regierung von Ministerpräsident Nuri al Maliki. Die Sunniten waren unter dem 2003 im Irak-Krieg der USA gestürzten Regime von Saddam Hussein dominierend.

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