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5-Sterne-Bewegung und Lega Italienische Regierung verzögert Hochgeschwindigkeitsstrecke von Turin nach Lyon

Züge zwischen Frankreich und Italien sollen schneller fahren. Doch in Italiens Regierung tobt ein Streit. 5-Sterne-Bewegung und Lega geben sich jetzt mehr Zeit.
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Der italienische Ministerpräsident kündigte an, dass die Bündnispartner ein halbes Jahr Zeit haben zur Neuverhandlung. Quelle: dpa
Giuseppe Conte

Der italienische Ministerpräsident kündigte an, dass die Bündnispartner ein halbes Jahr Zeit haben zur Neuverhandlung.

(Foto: dpa)

MailandIn Italien hat sich der Koalitionsstreit über ein milliardenschweres Bahnprojekt entschärft. Ministerpräsident Giuseppe Conte sagte am Samstag, die Regierung aus rechter Lega und populistischer 5-Sterne-Bewegung werde das Vorhaben „komplett neu diskutieren“.

Die Bündnispartner haben nun ein halbes Jahr mehr Zeit, um eine Lösung zu finden. Vize-Ministerpräsident und 5-Sterne-Chef Luigi Di Maio erklärte auf Facebook, der Konflikt sei „positiv geklärt“. Der andere Vize-Ministerpräsident Matteo Salvini, der die Lega führt, sagte dem Sender Sky TG24: „Es wird keine Krise geben.“ Italien brauche eine Regierung.

Die geplante Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen Turin und Lyon wird von der vor allem im Norden Italiens starken Lega unterstützt. Die 5-Sterne-Bewegung dagegen lehnt den Bau ab und hält ihn für Geldverschwendung. Zuletzt hatten sich Spekulationen verstärkt, die Koalition könne an dem Streit zerbrechen.

Hintergrund ist der Ablauf einer Frist am Montag. Sie sieht vor, dass das für die Zugverbindung verantwortliche Unternehmen TELT dann mit den Ausschreibungen beginnt. Diese können nun allerdings nicht ausgearbeitet werden ohne ausdrückliche Zustimmung der Regierung, wie Conte anordnete. Das bedeutet für das Regierungsbündnis einen Zeitgewinn von etwa sechs Monaten, um sich zu einigen. So lange dauere es üblicherweise vom Start der Ausschreibungen bis zur Festlegung der Vertragsdetails, sagten mit der Angelegenheit vertraute Personen.

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