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500 Tote IS soll Massenmorde in Ramadi verübt haben

Die Terrormiliz Islamischer Staat hat offenbar Ramadi regelrecht überrannt. Bei der Eroberung der westirakischen Stadt durch die Kämpfer soll es zu Massenmorden an Zivilisten und Sicherheitskräften gekommen sein.
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Bei den Kämpfen um die Stadt hat die Terrormiliz offenbar die Oberhand gewonnen. Quelle: Reuters
Ramadi in Flammen

Bei den Kämpfen um die Stadt hat die Terrormiliz offenbar die Oberhand gewonnen.

(Foto: Reuters)

Dohuk Bei der Eroberung der Stadt Ramadi durch die Terrormiliz Islamischer Staat sind in den vergangenen Tagen nach Regierungsangaben rund 500 irakische Soldaten und Zivilisten ums Leben gekommen. Die Zahl nannte am Montag das Büro des Gouverneurs der Provinz Anbar, die westlich der irakischen Hauptstadt Bagdad liegt. Rund 8000 weitere Menschen seien geflohen, sagte Sprecher Muhannad Haimur.

Der IS hatte am Sonntag die Kontrolle über die Provinzhauptstadt Anbar erlangt. Irakische Truppen ergriffen nach großen Verlusten die Flucht. Luftangriffe der von den USA geführten Koalition gegen den IS konnten das Blatt nicht wenden. Nach UN-Angaben waren seit April bereits 114.000 Menschen aus Ramadi und den umliegenden Dörfern vor der Gewalt geflohen.

Die Provinz Anbar gilt als Hochburg des IS. Ende 2013 hatte dort der Vormarsch der Terrororganisation im Irak begonnen. Inzwischen beherrscht sie rund ein Drittel des Landes.

  • ap
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