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60.Jahrestag der Befreiung Rom im Ausnahmezustand

Noch bevor US-Präsident George W. Bush in die Normandie reist, wird er heute in Rom empfangen. Anlass ist der 60. Jahrestag der Befreiung der italienischen Hauptstadt.

mab ROM. In einer 24-Stunden-Visite wird Bush zunächst den Papst im Vatikan sprechen. Danach besucht er Staatspräsident Carlo Azeglio Ciampi und Regierungschef Silvio Berlusconi. Von seinem Freund und Alliierten wird er die Zustimmung für die geplante Irak-Resolution der Uno erhalten.

Die Italiener aber werden weniger das große Händeschütteln als die beeindruckenden Sicherheitsmaßnahmen bestaunen. Ab dem heutigen Nachmittag wird der Luftraum über Rom im Radius von 45 Kilometern vollständig gesperrt. 10  000 Polizisten sollen dafür sorgen, dass sich nicht ähnliche Szenen wie beim G8-Gipfel vor drei Jahren in Genua wiederholen. Damals, bei Bushs erstem offiziellen Besuch in Italien, hatten sich randalierende Anarchisten mit der Polizei Straßenschlachten geliefert. Möglicherweise werden die römischen Behörden heute sogar die U-Bahn sperren.

Gründe gibt es genug: Die Mitte-links-Opposition hat zwar eine friedliche Demonstration gegen die US-Außenpolitik angekündigt. Aber gewaltbereite Demonstranten haben bereits wissen lassen, dass sie die Stadt in einen bürgerkriegsähnlichen Zustand versetzen wollen. Das Innenministerium geht davon aus, dass sich bis zu 2  000 Randalierer in die Kundgebungen einschmuggeln werden.

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