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Abkommen China und Russland uneins über Gaslieferungen

Russland und China konnten sich auch bei einem Treffen in Moskau nicht über die Lieferung von Erdgas einigen. Die Gespräche scheiterten am Preis - China ist nicht bereit europäische Preise zu zahlen.
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Russland und China sind weiter uneins über Gaslieferungen. Quelle: dapd

Russland und China sind weiter uneins über Gaslieferungen.

(Foto: dapd)

Moskau Die Präsidenten Russlands und Chinas haben die Unterzeichnung einer Vereinbarung über die Lieferung von Milliarden Kubikmetern Erdgas von Sibirien nach China verschoben. Nach einem Treffen mit seinem chinesischen Kollegen Hu Jintao, sagte der russische Präsident Dmitri Medwedew am Donnerstag, das Abkommen werde noch zustande kommen, einen Termin nannte er nicht.

Die russische Firma Gazprom und das chinesische Unternehmen National Petroleum Company einigten sich 2010 darauf, dass die Lieferung des Gases über die noch nicht gebaute Altai-Pipeline 2015 anlaufen sollte. Weitere Gespräche scheiterten bisher aber am Preis für das Erdgas. Moskau will ihn an den Ölpreis binden, wie es das auch in Europa macht. China empfindet die europäischen Preise als zu hoch.

Der Bau der Pipeline soll laut Gazprom Mitte dieses Jahres beginnen. Sie soll pro Jahr 70 Milliarden Kubikmeter Gas nach Shanghai liefern.

  • dapd
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