Jean-Claude Juncker möchte die Schweiz mit einem „Freundschaftsvertrag“ enger an die EU binden – doch dagegen gibt es dort große Widerstände. Die Verhandlungen sind kompliziert. Und werden auch vom Brexit beeinflusst.

Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

  • Dass die Schweiz ein bedeutender Abnehmer europäischer Güter ist, sehr zuverlässig zahlt, hundertausende Grenzgänger zu attraktiven Löhnen beschäftigt entnehme ich dem Artikel nirgends.
    Dass weiss Juncker genau, unterschlägt es aber in seinen Aussagen. Er möchte vor seinem Abgang die Helvetier noch rasch in die Knie zwingen, damit seine Amtszeit ein bisschen geschönt wird. Die Schweiz, das Stachelschwein, das nehmen wir im Durch/Rückzug ein, diese Aussage ist nach wie vor gegenwärtig, der Wille der Unabhängigkeit intakt, die Schweiz ist nicht ein wirtschaftlicher Bittsteller. Genau das ist der Punkt, Geld muss her, egal wie. Der Schweizer Souverän wird das zu verhindern wissen, unsere Politiker sind regelmässig abwählbar. Die EU braucht seriöse und zuverlässige Handelspartner, keine Vasallen !

  • Aus meiner Sicht ist die Haltung der Schweiz nachvollziehbar, es fehlt einfach der Anreiz für wirtschaftliche gesunde Staaten Mitglied dieser EU zu werden. Beispiele gebe es genug einen solchen Anreiz zu schaffen, so könnte ein flächendeckendes Glasfaser und 5G Netz EU-weit die Basis für die Digitalisierung und damit eine Innovations-Welle quer durch alle Branchen angeschoben werden. Wir brauchen endlich neue EU weite Projekte, Airbus ist schon zu lange her. Dann klappt es auch mit der EU Attraktivität und vor allem würden wir uns endlich mal wieder mit der Zukunftssicherung unseres Wohlstandes für die nächsten Generationen kümmern.

Mehr zu: Abkommen droht zu scheitern - Wieso die Schweiz auf Distanz zur EU bleibt

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%