Ägypten Wiedereinsetzung von Generalstaatsanwalt

Die ägyptische Justiz ordnet die Wiedereinsetzung von Ex-Generalstaatsanwalt Abdel Megid Mahmud an. Präsident Mursi hatte ihn ihm November wegen Nähe zu Mubarak entlassen und durch Talaat Ibrahim Abdallah ersetzt.
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Das Berufungsgericht in Kairo hat die Entlassung des ehemaligen ägyptischen Generalstaatsanwalts Abdel Megid Mahmud für nichtig erklärt. Er soll wieder in sein Amt eingesetzt werden. Quelle: dpa

Das Berufungsgericht in Kairo hat die Entlassung des ehemaligen ägyptischen Generalstaatsanwalts Abdel Megid Mahmud für nichtig erklärt. Er soll wieder in sein Amt eingesetzt werden.

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KairoDas Berufungsgericht in Kairo hat am Mittwoch die Entlassung des ehemaligen ägyptischen Generalstaatsanwalts Abdel Megid Mahmud durch Staatspräsident Mohammed Mursi für nichtig erklärt und die Wiedereinsetzung in sein Amt angeordnet.

In seinem monatelangen Machtkampf mit Ägyptens Justiz hatte der Islamist Mursi den damaligen Generalstaatsanwalt im vergangenen November abgesetzt und Talaat Ibrahim Abdallah zu seinem Nachfolger bestimmt. Gegen diese Entscheidung protestierten hunderte einflussreiche Juristen.

Der Präsident liegt mit den Richtern und Staatsanwälten des Landes im Dauerstreit. Diese werfen dem früheren Muslimbruder Mursi vor, seine Kompetenzen zu überschreiten und sich unzulässigerweise in Angelegenheiten der Justiz einzumischen. Mursi wiederum verdächtigt den Justizapparat einer zu großen Nähe zur gestürzten Führung um den langjährigen Machthaber Husni Mubarak.

  • afp
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