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Ägypten Prozess gegen deutsche Menschrechtler begonnen

In Kairo hat in diesen Stunden ein äußerst umstrittener Prozess begonnen: Dutzenden Mitarbeitern der Konrad-Adenauer-Stiftung wird vorgeworfen, illegal in Ägypten gearbeitet zu haben. Auch von Korruption ist die Rede.
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Die Angeklagten werden unter schwerer Bewachung in den Gerichtssaal geführt. Quelle: dpa

Die Angeklagten werden unter schwerer Bewachung in den Gerichtssaal geführt.

(Foto: dpa)

Kairo In Ägypten hat der Prozess gegen Mitarbeiter der deutschen Konrad-Adenauer-Stiftung und weiterer Nichtregierungsorganisationen begonnen. An der vom Staatsfernsehen übertragenen Sitzung in Kairo nehmen lediglich sechs ägyptische Beschuldigte teil, die anderen lassen sich von ihren Anwälten vertreten.

Den insgesamt 43 Angeklagten wird unter anderem vorgeworfen, ohne Lizenz in dem nordafrikanischen Land gearbeitet und bestimmte Parteien mit Geld unterstützt zu haben. Die Organisationen, die in der politischen Bildung und zu Themen der Meinungsfreiheit aktiv sind, haben die Vorwürfe bestritten.

Angeklagt sind neben dem Leiter des Kairoer Büros der Konrad-Adenauer-Stiftung, Andreas Jacobs, und einer seiner Mitarbeiterinnen unter anderem auch 19 US-amerikanische Bürger. Fünf von ihnen sind derzeit noch in Ägypten, da gegen sie ein Ausreiseverbot verhängt wurde. Unter ihnen ist ein Sohn von US-Verkehrsminister Ray LaHood.

Betroffen sind ferner 14 Ägypter, drei Serben sowie ein Norweger und vier nicht-ägyptische Araber. Das Verfahren - dass Ende Dezember mit Razzien in den Büros der Organisationen begann - sorgt international für Empörung.

  • dpa
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