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Affäre um Stormy Daniels Neue Schweigegeld-Vorwürfe gegen US-Präsident Trump wegen Liebesaffären

Michael Avenatti, Anwalt von Stormy Daniels, belastet US-Präsident Trump – weitere Frauen hätten nach Affären Schweigegelder erhalten.
27.07.2018 - 11:05 Uhr Kommentieren

West Hollywood .

Alles nur Schikane? – Pornostar Stormy Daniels in Stripklub festgenommen

Neben Stormy Daniels haben ihrem Anwalt zufolge noch drei weitere Frauen nach Beziehungen mit Donald Trump Schweigegeld erhalten. Michael Avenatti, der Anwalt der Pornodarstellerin, sagte, er vertrete drei weitere Frauen, denen vor der US-Präsidentenwahl von 2016 Schweigegeld gezahlt worden sei.

Er habe Beweise dafür, dass die Frauen mit Trump Beziehungen gehabt hätten, sagte Avenatti, doch seine Klientinnen hätten ihm nicht gestattet, Details offen zu legen. Sie hätten ihn vor mehreren Monaten kontaktiert.

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    Avenatti rief den US-Präsidenten und dessen früheren persönlichen Anwalt Michael Cohen auf, Informationen über die Frauen und ihre angeblichen Beziehungen mit Trump zu offenbaren. „Sie sollten die Information jetzt dem amerikanischen Volk mitteilen“, sagte er.

    Trumps Anwalt Charles Harder beantwortete eine per E-Mail am Donnerstagabend (Ortszeit) gestellte Anfrage dazu zunächst nicht.

    Daniels, die mit bürgerlichem Namen Stephanie Clifford heißt, hatte nach eigenen Angaben 2006 mit dem damals bereits verheirateten Trump Sex, was Trump bestritten hat. Wenige Tage vor der Präsidentenwahl erhielt sie 130.000 Dollar (111.000 Euro), damit sie dies geheim hält. Die Zahlung wurde von Cohen abgewickelt. Sie hat geklagt, um die Geheimhaltungsvereinbarung ungültig zu machen.

    Cohens Anwalt Lanny Davis äußerte sich nicht dazu, ob ihm bekannt ist, ob Cohen in weitere Schweigegeldzahlungen für Trump involviert war.

    Cohen veröffentlichte vor wenigen Tagen eine Aufnahme eines Gesprächs mit Trump, in dem es um eine Schweigegeldzahlung an das ehemalige Playboy-Model Karen McDougal ging, die nach eigenen Angaben 2006 eine Affäre mit Trump hatte. Trumps Anwälten zufolge wurde keine Zahlung geleistet.

    • ap
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