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Afghanistan-Einsatz Internationale Kampftruppen ziehen erst 2014 ab

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Engagement soll über Nationalgrenzen hinausgehen

Der seit zehn Jahren anhaltende Konflikt in Afghanistan habe gelehrt, dass militärische Mittel nicht ausreichten, um diese Krise zu lösen, erklärte Westerwelle anlässlich der Eröffnung der Regionalkonferenz. Nötig seien gegenseitiges Vertrauen und Kooperation.

Die Herausforderung, der sich heute Zentralasien gegenüberstehe, seien nicht auf nationale Grenzen beschränkt, sagte er. Daher sei für Sicherheit und Stabilität ein koordiniertes, gemeinsames Vorgehen nötig.

Ressortchefs aus den Nachbarstaaten Afghanistans und aus wichtigen Partnerländern wollen bei dem Treffen über eine verbesserte Zusammenarbeit in der Region beraten. In Istanbul wird auch der iranische Außenminister Ali Akbar Salehi zu Gast sein. Am Rande der Konferenz wird Westerwelle voraussichtlich mit dem afghanischen Präsidenten Hamid Karsai und US-Außenministerin Hillary Clinton zu Gesprächen zusammenkommen.

An der Konferenz in Istanbul nehmen 26 Staaten teil, darunter Pakistan, Indien und der Iran. Ziel ist es, die Zusammenarbeit zwischen den Ländern Zentral- und Südasiens in Sicherheitsfragen zu verbessern. Karsai sprach von einem „bedeutenden Meilenstein“ auf dem Weg zu mehr regionaler Kooperation. Die Teilnehmer wollen sich auf gemeinsame Prinzipien verständigen, zu denen die Nicht-Einmischung in innere afghanische Angelegenheiten
zählt.

Die Istanbuler Tagung zählt zu den wichtigsten Vorbereitungstreffen für die Afghanistan-Konferenz in Bonn. Am 5. Dezember sollen dort die Weichen für die Zeit nach dem Abzug der Nato-Kampftruppen gestellt werden.

  • dpa
  • dapd
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