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Afghanistan-Konferenz Zukunft nach dem Abzug

Bei einer Konferenz wird beraten, wie die Zukunft Afghanistans nach dem Abzug der NATO-Truppen aussehen soll. Auch Bundesaußenminister Westerwelle nimmt an dem Treffen teil.
14.06.2012 - 07:47 Uhr 2 Kommentare
Afghanische Soldaten auf Patrouille Quelle: dpa

Afghanische Soldaten auf Patrouille

(Foto: dpa)

Kabul Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) ist am Donnerstag zur Regionalkonferenz zur Zukunft Afghanistans nach Kabul gereist. Bei den eintägigen Beratungen von Vertretern aus 30 Ländern geht es darum, wie nach dem 2014 geplanten Abzug der NATO-Truppen die Stabilität der Region gesichert werden kann. "Wo Deutschland hierzu einen Beitrag leisten kann, wird es das tun", sagte ein Sprecher des Auswärtigen Amts aus Anlass der Reise des Außenministers, die im Vorfeld nicht angekündigt worden war.

An dem Treffen in Kabul nehmen die 15 afghanischen Nachbarstaaten teil, darunter auch Pakistan. Dem Land wird vorgeworfen, Aufständischen als Rückzugsort zu dienen. Ein Sprecher der in Kabul erwarteten pakistanischen Außenministerin Hina Rabbani Khar beteuerte am Mittwoch, sein Land bekämpfe den Terrorismus mit aller Macht. "Wir werden einen sicheren Hafen für Terroristen auf unserem Gebiet nicht zulassen", sagte der Sprecher. Afghanistan bezweifelt jedoch, dass Islamabad zu wirklich konsequenten Schritten gegen die Extremisten bereit ist.

Westerwelle setze darauf, dass sich Afghanistan und seine Nachbarn in Kabul "auf konkrete vertrauensbildende Maßnahmen verständigen werden", sagte ein Außenamtssprecher vor Beginn der Konferenz. Die Bundesregierung hofft, dass auch eine stärkere wirtschaftliche Vernetzung langfristig die Sicherheitslage in der Region verbessern hilft. Westerwelle wird auch mit Afghanistans Präsident Hamid Karsai zusammentreffen, um über den Stand bei der Übergabe der Sicherheitsverantwortung an die Afghanen und die langfristige Unterstützung für das Land nach 2014 zu sprechen. Ein weiteres Thema soll der innerafghanische Versöhnungsprozess sein. Die Bemühungen um Friedensgespräche mit den Taliban kommen angesichts der anhaltenden Anschläge nicht voran.

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    2 Kommentare zu "Afghanistan-Konferenz : Zukunft nach dem Abzug "

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • …wie nach dem 2014 geplanten Abzug der NATO-Truppen die Stabilität der Region gesichert werden kann. "Wo Deutschland hierzu einen Beitrag leisten kann, wird es das tun", sagte ein Sprecher des Auswärtigen Amts aus Anlass der Reise des Außenministers (Zitat)
      Vielleicht würde Westerwelle auch einen Teppich in Afghanistan dann abkaufen? Ja- natürlich inzwischen sind ja Bundestagswahlen bei uns –da dürfte sich doch schon im Personal usw. etwas ändern!

    • Man könnte das Gebiet - die Bezeichnung "Staat" verbietet sich eigentlich - zwischen dem Iran und Pakistan aufteilen.

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