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Afghanistan Zwölf Tote bei Angriff auf US-Stützpunkt

Mindestens zwölf Menschen sind am Sonntagmorgen bei einem Angriff der Taliban auf einen Stützpunkt der Internationalen Afghanistan-Schutztruppe gestorben. Die Angreifer seien getötet worden, berichten US-Militärs.
1 Kommentar
Deutsche Soldaten nahe Dschalalabad. Quelle: dpa

Deutsche Soldaten nahe Dschalalabad.

(Foto: dpa)

Dschalalabad „Neun Aufständische haben die US-amerikanische Basis in der Nähe des Flughafens von Dschalalabad mit Sprengstoff, Handfeuerwaffen und Panzerfäusten angegriffen“, sagte ein Polizeisprecher.
Alle Angreifer seien getötet worden. Auch drei afghanische Wächter des Stützpunktes im Osten Afghanistans kamen demnach um. 14 afghanische sowie weitere internationale Soldaten wurden verletzt.
Die Angreifer, darunter mehrere Selbstmordattentäter, hätten den Schutzring um den Stützpunkt nicht durchbrechen können, sagte Isaf-Sprecher Martyn Crighton. Die Taliban hingegen erklärten, einer ihrer Kämpfer habe ein mit Sprengstoff gefülltes Auto am Eingang zur Explosion gebracht.

Damit sei der Weg für die anderen Kämpfer frei gewesen, die sich dann stundenlang Feuergefechte mit den Soldaten geliefert hätten. Anwohner berichteten dem britischen Sender BBC, Kampfhubschrauber hätten die Angreifer beschossen. Die Attacke habe etwa 20 Minuten gedauert.
„Der Einsatz ist vorbei. Es gibt derzeit keine Berichte über Tote unter den Isaf-Mitgliedern“, sagte Crighton. Allerdings seien mehrere Soldaten der internationalen Truppe verwundet worden. Eine Zahl nannte er nicht. Der zivilen Flugplatz der Provinzhauptstadt, der direkt neben dem Stützpunkt liegt, war nicht betroffen.

  • dpa
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1 Kommentar zu "Afghanistan: Zwölf Tote bei Angriff auf US-Stützpunkt"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Die Stabilisierung der inneren Sicherheit Afghanistans ist immer noch das Nonplusultra und gerade da die ISAF-Truppen hier abziehen, sollte man hier sein Augenmerk darauf richtn, inkl. das nicht wieder das Land sich Wandel und im Chaos, Korruption und Stammeskriegen verfällt. Was Afghanistan wohl auch braucht ist eine Art Alltag - medizinische Versorgung, sei es Krankehäuser, Ärzte auch auf dem Land, Strassen, Brücken, Schulen, öffentliche Transportmittel, Wirtschaft (Jobs, Arbeit, was kann Afghanistan, was ist noch an Industrie vorhanden??) und eine Polizei und Regierung die hier auch die "heissblütigen und Fanatisten" in ihre Schranken verweisen kann und vor allen Dingen will!

    Karsai und seine Regiergung ist wankelmütig - und wohl immer noch infiltriert von alten Strukturen- es gilt diese in Richtung Demokratie zu halten - ansonsten war alles Sterben und der ISAF-Einsatz umsonst. und ein neues Morden gegen die Zivilbevölkerung beginnt....

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