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Agenda 21 Der lange Weg zur Rettung der Welt

Die vor 25 Jahren beschlossene Agenda 21 galt einst als der Masterplan zur Rettung der Erde. Am Ende des letzten Jahrtausends stellten die mehr als 170 unterzeichnenden Staaten fest: Viele Vorhaben wurden nicht erreicht.
07.06.2017 - 07:45 Uhr Kommentieren
Die Vereinbarung sagte unter anderem der Umweltverschmutzung und der Armut den Kampf an. Quelle: dpa
Agenda 21

Die Vereinbarung sagte unter anderem der Umweltverschmutzung und der Armut den Kampf an.

(Foto: dpa)

Berlin Alle sollten mit anpacken: Die Agenda 21 gilt als eines der wichtigsten Ergebnisse des Erdgipfels von Rio 1992. Das mehr als 350 Seiten dicke Dokument wurde als eine Art Masterplan zur Rettung der Erde entworfen. Mehr als 170 Staaten haben die Agenda angenommen.

Sie beschreibt, wie man die drängendsten Probleme der damaligen Zeit bekämpfen wollte: Armut und Hunger, Krankheit und Analphabetentum, globale Ungleichheit und die Zerstörung der Ökosysteme. Entwicklungsländer und Industriestaaten sollten eng zusammenarbeiten, um die Armut zurückzudrängen. Zum Schutz der Natur sollten Ressourcen geschont und der Treibhauseffekt beim Klima verringert werden.

Wie der Klimawandel die Erde verändert
Zerstörerische Naturgewalten
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Der Klimawandel ist längst da, auch hierzulande. Hochwasser (hier 2016 im niederbayerischen Simbach) und andere auf Wetterextreme zurückführbare Naturkatastrophen haben in den vergangenen Jahren Milliardenschäden angerichtet. Und wir müssen uns darauf einstellen, dass solche Extreme häufiger und heftiger werden. Ein Überblick über das, was Forscher für die Zukunft erwarten.

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Unwetterschäden in Süddeutschland
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Steigende Meeresspiegel
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Weltweit sind Küstenregionen und Inselstaaten zudem durch den Anstieg der Meeresspiegel gefährdet.

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Saure Meere
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Das Treibhausgas Kohlendioxid lässt die Ozeane versauern. Das von den Meeren aufgenommene Gas gefährdet unter anderem weltweit Korallenriffe, die als Kinderstube von Fischen und anderen Meerestieren, aber auch als Touristenmagnet wichtige Wirtschaftsfaktoren sind.

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Hitzewellen im Sommer haben sich in Westeuropa seit 1880 verdreifacht – und diese Entwicklung dürfte sich noch deutlich verschärfen. In Deutschland stiegen die Temperaturen von 1881 bis 2014 im Jahresdurchschnitt um 1,3 Grad. Vor allem für chronisch Kranke, Alte und Allergiker ist diese Entwicklung bedrohlich.

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Warme Winter
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Damit geht einher, dass frostige Winter mit viel Schnee in unseren Breiten immer seltener werden. Für Regionen, die vom Wintertourismus leben, könnte das herbe Einbußen bedeuten.

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Die Agenda 21 geht zugleich davon aus, dass sich viele Probleme am besten auf lokaler Ebene lösen lassen. Kommunen sollten mit einer „Lokalen Agenda 21“ eigene Ideen für eine nachhaltige Entwicklung entwerfen und umsetzen. Gerade bei der Armutsbekämpfung gilt zudem der Leitsatz „Hilfe zur Selbsthilfe“.

Als Zielpunkt der Agenda 21 wurde zumeist das Jahr 2000 genannt. Am Ende des Jahrtausends stellten die Unterzeichner allerdings fest: Viele der ehrgeizigen Vorhaben hat die Welt noch nicht erreicht. Die Millenniumsziele, die im Jahr 2000 vereinbart wurden, und die „Agenda 2030“ aus dem Jahr 2015 führen die Idee der Agenda 21 fort.

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