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Aktueller Bericht Schweiz ist weiter „Vorreiter der Steuerparadiese“

Die Schweiz führt nach wie vor die Liste der Steueroasen an. Ein aktueller Bericht des Tax Justice Network (TJN) bescheinigt dem Land trotz Zugeständnissen beim Bankgeheimnis wenig Besserung.
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Die Schweiz führt trotz Zugeständnissen beim Bankgeheimnis weiter die Liste der Steueroasen an. Quelle: dpa

Die Schweiz führt trotz Zugeständnissen beim Bankgeheimnis weiter die Liste der Steueroasen an.

(Foto: dpa)

Washington Trotz Zugeständnissen beim Bankgeheimnis führt die Schweiz laut einer Nicht-Regierungsorganisation weiter die Liste der Steueroasen an. "In den letzten Jahren hat die Schweiz nicht zu vernachlässigende Zugeständnisse beim Bankgeheimnis gemacht, indem sie in begrenztem Maße den Austausch von Information mit manchen Gerichtsbarkeiten akzeptiert hat", schreibt das Tax Justice Network (TJN) in seinem aktuellen Bericht, der am Freitag der Nachrichtenagentur AFP vorlag.

In dem Bericht werden die Staaten nach ihrer finanziellen Bedeutung und ihrer Transparenz aufgelistet.

Die Organisation TJN kritisiert in dem alle zwei Jahre erscheinenden Bericht insbesondere, dass die Schweiz, die als "Vorreiter der Steuerparadiese" bezeichnet wird, weiterhin jede Kooperation mit den politisch "schwächeren" und "verletzbareren" Ländern im Süden verweigere. Nach der Schweiz folgen auf der Liste Luxemburg und Hongkong. Die USA kommen auf Platz sechs, wobei TJN einige US-Gesetze kritisiert, die ausländischen Investoren in gewissen Fragen Vertraulichkeit zusichern, womit ihnen ermöglicht werde, in ihrem Heimatland der Besteuerung zu entgehen.

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  • afp
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