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Al-Kaida Frankreich bestätigt Tod von Top-Terrorist

Ein Gentest soll den Tod des Top-Terroristen Abou Zeid belegt haben. Für den Tod von Mokhtar Belmokhtar, der für das Geiseldrama in Algerien verantwortlich gemacht wird, gibt es weiter keine sicheren Beweise.
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Frankreich bestätigte den Tod von Abdelhamid Abou Zeid. Quelle: Reuters

Frankreich bestätigte den Tod von Abdelhamid Abou Zeid.

(Foto: Reuters)

Paris/Bamako Der nordafrikanischen Al-Kaida-Anführer Abdelhamid Abou Zeid ist nach Angaben des französischen Präsidentenpalastes tot. Das Führungsmitglied der Terrororganisation Al-Kaida im islamischen Maghreb (AQMI) sei bei Kämpfen der französischen Armee gegen islamistische Rebellen in Nordmali im Adrar des Ifoghas Ende Februar ums Leben gekommen, hieß es am Samstag in einer Pressemitteilung weiter.

Der Tod von Abou Zeid war Ende Februar von der Armeeführung des Tschad gemeldet worden, die an der Seite französischer Einheiten gegen die AQMI und andere radikale Islamistengruppen in Mali kämpft. Für den Tod von Mokhtar Belmokhtar, der für das blutige Geiseldrama auf dem algerischen Gasfeld In Amenas im Januar verantwortlich gemacht wird, gibt es indes weiter keine sicheren Beweise. Auch den einäugigen Islamistenführer hatte der Tschad damals als tot gemeldet, was von der Terrororganisation AQMI jedoch dementiert wurde.

Abou Zeid galt als einer der drei wichtigsten AQMI-Anführer. Der Algerier wird für den Tod mehrerer westlicher Geiseln in Niger verantwortlich gemacht. In der Pressemitteilung nannte der Élysée-Palast seinen Tod eine „bedeutende Etappe im Kampf gegen den Terrorismus in der Sahelzone“. Laut Online-Ausgabe der französischen Zeitung „Le Monde“ soll der Tod von Abou Zeid durch einen Gentest belegt worden sein.

Französische Soldaten sind seit Januar in der ehemaligen Kolonie Mali, um zusammen mit der Armee Malis den Vormarsch islamistischer Rebellen in den Süden des Landes zu stoppen. Unterstützt wird das Militär vor allem von Soldaten aus dem Tschad. Inzwischen konnten die Islamisten aus den wichtigen Städten Malis vertrieben werden.

Der Handelsblatt Expertencall
  • dpa
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