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Al-Kaida USA setzen Kopfgeld von einer Million Dollar auf Sohn von Osama bin Laden aus

Die USA sehen Hazma bin Laden als aufstrebende Al-Kaida-Größe an und setzen ein Kopfgeld aus. Saudi-Arabien entzieht im wenig später die Staatsangehörigkeit.
Update: 01.03.2019 - 16:19 Uhr Kommentieren
Das Fahndungsbild des Sohnes von Osama bin Laden. Quelle: Screenshot rewardsforjustice.net
Hamza bin Laden

Das Fahndungsbild des Sohnes von Osama bin Laden.

(Foto: Screenshot rewardsforjustice.net)

WashingtonDie USA haben ein Kopfgeld auf den Sohn des getöteten Al-Kaida-Chefs Osama bin Laden ausgesetzt. Für Informationen, die dazu führten, Hamza bin Laden aufzuspüren, sei eine Belohnung von bis zu einer Million Dollar ausgelobt, teilte das US-Außenministerium am Donnerstag in Washington mit. Hamza bin Laden habe eine führende Rolle im Netzwerk der Terrorgruppe Al-Kaida eingenommen.

Seit August 2015 habe er in mehreren Botschaften im Internet zu Anschlägen gegen die USA und westliche Verbündete aufgerufen und mit Terrorattacken als Rache für die Tötung seines Vaters gedroht.

Briefe Osama bin Ladens, die bei der Tötung des Al-Kaida-Chefs in seiner pakistanischen Festung sichergestellt wurden, deuteten darauf hin, dass Hamza seinen Vater als Al-Kaida-Chef ersetzen solle. Wo sich Hamsa bin Laden aktuell aufhält, ist völlig unklar. Es wird vermutet, dass er mehrere Jahre im Iran gelebt hat.

Saudi-Arabien hat ihm nun die Staatsangehörigkeit entzogen. Das berichtete die saudische Zeitung Okaz am Freitag mit Verweis auf das staatliche Amtsblatt Umm al-Kura. Demnach hatte das saudische Innenministerium Hamsa bin Laden bereits Mitte Februar per Dekret die Staatsangehörigkeit entzogen.

Osama bin Laden war am 2. Mai 2011 im pakistanischen Abbottabad von einer US-Spezialeinheit getötet worden. Die US-Regierung hatte seinen Sohn Hamza Anfang 2017 auf ihre Terrorliste gesetzt. Mögliche Vermögenswerte des jungen bin Laden in den USA wurden damit eingefroren. Amerikanische Bürger und Firmen dürfen seitdem auch keine Geschäfte oder Transaktionen mehr mit ihm abwickeln.

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  • dpa
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