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Alek Sigley Nordkorea wirft ausgewiesenem Australier Spionage vor

Der australische Student Alek Sigley ist wieder frei. Das nordkoreanische Regime nennt nun die Gründe für seine Verhaftung und wirft ihm Spionage vor.
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Australischer Student ist wieder frei

Seoul Nordkorea hat einem mittlerweile aus der Haft entlassenen und ausgewiesenen australischen Studenten staatsfeindliche Umtriebe vorgeworfen. Zwei Tage nach der Ausreise des 29-jährigen Alek Sigley benannten die nordkoreanischen Staatsmedien Gründe für die Verhaftung des Australiers: Demnach hätte dieser Anstiftung zu Verbrechen gegen Nordkorea über das Internet sowie Spionage begangen. Er habe „seine Spionageaktionen ehrlich gestanden“.

Am Donnerstag hatte Australiens Premierminister Scott Morrison mitgeteilt, Sigley sei in Sicherheit. Der Student war aus Nordkorea über China nach Japan gereist, wo seine Frau lebt. Sigley, der an der Universität Pjöngjang koreanische Literatur studiert und eine Reiseagentur betrieben hatte, hatte zuvor tagelang als vermisst gegolten. An seiner Freilassung war die schwedische Regierung maßgeblich beteiligt. Australien hat - wie viele andere westliche Länder - in Nordkorea keine eigene Botschaft, sondern lässt sich dort von Schweden vertreten.

Sigley selbst bedankte sich in einer Erklärung aus Tokio für die Hilfe, die zu seiner Freilassung geführt hatte. Er wolle nun zu seinem normalen Leben zurückkehren, betonte er am Freitag weiter. Der Chef von NK News in Seoul, Chad O'Carroll, erklärte, Sigley habe in seinen beliebten Kolumnen für das auf Nordkorea spezialisierte Nachrichtenportal einen „unpolitischen und kenntnisreichen Blick auf das Leben in Pjöngjang präsentiert“.

Mehr: Die Eltern des in Nordkorea verstorbenen und inhaftierten Otto Warmbier erheben Anspruch auf einen nordkoreanischen Tanker.

  • dpa
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