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Alexander Lukaschenko Hört auf zu trinken – wenigstens ein bisschen!

Dass sich Alexander Lukaschenko für Detailfragen ihrer Ernährung interessiert, ist für die Weißrussen nichts Neues. Die Forderungen und Vorschläge des autoritären Staatschefs sind zum Teil absurd.
22.04.2016 - 08:15 Uhr
Weniger nachsichtig gab sich Lukaschenko aber bei Zigaretten. „Zu Rauchen ist wirklich verrückt“ Quelle: AFP
Alexander Lukaschenko

Weniger nachsichtig gab sich Lukaschenko aber bei Zigaretten. „Zu Rauchen ist wirklich verrückt“

(Foto: AFP)

Minsk Wenn es nach ihrem Präsidenten Alexander Lukaschenko geht, sollen die Weißrussen künftig auf Alkohol verzichten – wenigstens ein bisschen. Lukaschenko nutzte am Donnerstag seine jährliche Rede vor dem Parlament für Gesundheitstipps an die Bevölkerung. Diese müsse „ein gesundes Leben führen, sich richtig ernähren und mit Rauchen und Alkohol aufhören“, riet der Staatschef in der Ansprache in Minsk.

Was den Alkohol angeht, zeigte sich der autoritär regierende Staatschef dann aber zur Milde bereit: Der Alkoholverzicht müsse „natürlich nicht vollständig“ durchgezogen werden, beschwichtigte er. „Wenn man ganz aufhört mit Trinken, stellen sich andere Probleme ein.“ Weitere Informationen zur Natur dieser Probleme verriet der Präsident seinem Volk aber nicht.

Weniger nachsichtig gab sich Lukaschenko aber bei Zigaretten. „Zu Rauchen ist wirklich verrückt“, stellte er fest. Seine Parlamentsrede wurde live im Fernsehen übertragen.

Dass sich Lukaschenko für Detailfragen ihrer Ernährung interessiert, ist für die Weißrussen nichts Neues. Vor zwei Jahren nutzte er seine Rede vor dem Parlament für die Mahnung, vor dem Schlafengehen auf Kartoffeln mit Fleisch zu verzichten. Andernfalls drohten Verdauungsprobleme, redete der Staatschef den Bürgern ins Gewissen.

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