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Wahl eines Staatspräsidenten, Vertrauensabstimmung, Troika-Prüfung: Griechenland steht vor den Wochen der Wahrheit. Ende Februar könnte das krisengeschüttelte Land in eine schwere Krise stürzen.

Kommentare

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  • Was an der ganzen Griechenland-Debatte am allermeisten nervt, ist, dass trotz oft völlig unvereinbarer Positionen unter gegnerischen Politikern aus allen Lagern offenbar eine seltsame Einmütigkeit darüber herrscht, das ebenjene Politiker, die ihrem Volk das ganze Schlamassel eingebrockt haben selbstverständlich weiterhin als rechtmäßige Vertreter der Bürger ihres Landes anzusehen sind.
    ???!!
    Setzt hier irgendjemand ernsthaft auf Einsicht und wundersamen Sinneswandel?!
    Oder wie kommt man sonst auf die Idee, dass sich an der derzeitigen Situation irgend etwas zum Besseren wenden wird, wenn alle einfach so weitergemachen wie gewohnt (bzw. „wie immer schon“)?

    Diese kollektive (Selbst-)Verar…… ist für alle, die diesem Spektakel eher von außen zusehen „nur“ ein Ärgernis, für die Betroffenen – die „Normalbürger“ in Griechenland wie anderen Ländern mit ähnlich korrupten Regierungen - ist es eine Katastrophe.

    Es kann heute doch wohl nicht mehr sein, dass es immer noch weitgehend Glückssache ist, ob man gerade von Leuten regiert wird, die nicht nur so was wie Verantwortungsgefühl im Leib haben, sondern auch fähig sind, anstehende Probleme zu erkennen (und auch noch zu lösen)? Was erwarten die Leute eigentlich? Ist die Welt ein großer Kindergarten, in dem zwar ab und zu gemault, aber meist brav Anweisungen (der Politiker) befolgt werden?

    Höchste Zeit, unser altehrwürdiges Demokratiemodell gründlich zu überholen und dabei substanziell (durch Nutzung der IT zwecks Auswertung und -bereitung aller verfügbaren und validen Erkenntnisse die bei einer Entscheidung hineinspielen) als auch vom Ablauf her an unsere heutige viel komplexere Welt anzupassen!

    Das passiert aber nur, wenn sich genügend Leute finden, die sich Gedanken dazu machen, und das laut! Diese Aufgabe den Politikern zu überlassen wäre nämlich ungefähr das Gleiche wie dem Fuchs die Aufsicht über den Hühnerstall zu übertragen.

    Wir brauchen sind nicht mehr Protest-Demos, sondern konstruktive Ideen von jedermann!

  • "Wie es nach der Griechenland-Wahl weitergeht?"

    Die Griechen machen ihren und den EU-Politikern richtig Dampf unter deren Sesseln.

    Das könnte zu einer europaweiten Solidarisierung führen. Im Widerstand gegen diese Politiker könnte sich Europa durchaus einigen.

    Wie wir am Devisenmarkt gesehen haben, haben die Devisenhändler am Ergebnis der Griechenlandwahl mehr Hoffnung als Angst gesehen. Hoffnung vielleicht deshalb, weil sie sehen, dass sich in Richtung EU etwas tun, etwas zusammenbrauen könnte.

    Zeit wird's ohnehin. Es ist nur schade, dass ausgerechnet die Griechen der EU zeigen wollen, "wie Demokratie geht".

  • Wartet bis bei uns die Pegidas und Legidas genug von den Billionen € des Herrn Draghi haben - wenn der deutsche Michel aus seinem Tiefschlaf wach wird!

    Wenn wir wie die Griechen dafür mit Sparprogrammen und Arbeitslosigkeit zahlen müssen!

    Diese Billionen müssen eines Tages zurückgezahlt werden - wir Bürger haben keinen einzigen Cent davon gesehen!

    es müssen auch bei uns die Merkel, Schäuble und der klägliche Rest zur Verantwortung gezogen werden - "Köpfe rollen"!

  • Tsipras weiß: Egal, was er tut, die Deutschen werden zahlen. Und er wird - leider - recht behalten.

Mehr zu: Alexis Tsipras vereidigt - Wie es nach der Griechenland-Wahl weitergeht