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Alexis Tsipras Wem die Stunde schlägt

Er hält die Spar- und Reformauflagen für „eine schlechte Vereinbarung“, hat sie trotzdem zähneknirschend unterschrieben. Wird der Ministerpräsident jetzt wirklich zum großen Reformer Griechenlands? Die Zweifel wachsen.
Das neue Kreditprogramm ist für den griechischen Ministerpräsidenten eine „schlechte Vereinbarung“. Entsprechend schwer dürfte er sich mit der Umsetzung der Reformen tun. Quelle: Reuters
Alexis Tsipras

Das neue Kreditprogramm ist für den griechischen Ministerpräsidenten eine „schlechte Vereinbarung“. Entsprechend schwer dürfte er sich mit der Umsetzung der Reformen tun.

(Foto: Reuters)

Athen Wenn Manolis Glezos spricht, horchen die Griechen auf. Und wenn er, wie jetzt, Alexis Tsipras öffentlich zuruft, er möge „endlich zur Vernunft kommen“, dann überhört das auch der Premierminister nicht. Langes, weißes Haar, Schnauzbart, zerfurchtes Gesicht: Jeder Grieche kennt Manolis Glezos. Er ist ein Nationalheld, seit er als 19-Jähriger im Mai 1941 auf die Akropolis kletterte. Er holte dort die von den deutschen Besatzern aufgezogene Hakenkreuzfahne ein und hisste an ihrer Stelle die weißblaue Griechenflagge.

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