Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke
Mike Pompeo

Der CIA-Chef wurde am 13. März von Trump als US-Außenminister vorgeschlagen.

(Foto: AFP)

Als Botschafter von Trump CIA-Chef Mike Pompeo traf Kim Jong Un in Nordkorea

Offiziell ist Mike Pompeo noch nicht US-Außenminister. Doch über Ostern soll er sich bereits zu Gesprächen mit Nordkoreas Machthaber getroffen haben.
Update: 18.04.2018 - 03:37 Uhr 1 Kommentar

Trump: „Gespräche sind möglich“ – Mike Pompeo war angeblich in Nordkorea

Washington, TokioCIA-Direktor Mike Pompeo hat nach Berichten von US-Medien über das Osterwochenende in Nordkorea den dortigen Machthaber Kim Jong Un getroffen. Pompeo sei dort als ein Botschafter von US-Präsident Donald Trump gewesen, schrieb die „Washington Post“ am Dienstag (Ortszeit).

Die US-Regierung wollte das nicht kommentieren. Man nehme zur Reisetätigkeit des amtierenden CIA-Direktors keine Stellung, hieß es. Pompeo ist von Präsident Donald Trump als US-Außenminister nominiert, aber noch nicht vom Senat bestätigt worden.

Zuvor hatte Trump am Dienstag bei einem Treffen mit Japans Regierungschef Shinzo Abe in seinem Domizil in Mar-a-Lago (Florida) gesagt, die USA hätten auf höchster Ebene mit Nordkorea gesprochen. Ein direktes Gespräch zwischen den beiden Staatschefs habe es aber nicht gegeben, sagte Trumps Sprecherin Sarah Huckabee Sanders später und reagierte damit auf anderslautende Berichte.

Seit mehreren Wochen steht ein Treffen zwischen dem US-Präsidenten und Nordkoreas Machthaber im Raum. Trump nannte am Dienstag als Zeitraum den frühen Juni. Fünf mögliche Orte würden dafür in Betracht gezogen.

Der US-Präsident bestätigte außerdem, dass Nord- und Südkorea über eine Beendigung ihrer Feindschaft verhandelten. Er signalisierte dabei auch seine Unterstützung für Gespräche zwischen dem südkoreanische Präsident Moon Jae In und Kim über eine offizielle Beendigung des formal seit Jahrzehnten bestehenden Kriegszustands. Für die kommende Woche wird ein Treffen von Moon und Kim erwartet.

Kommen die Koreaner untereinander voran, wird ein US-Nordkorea-Gipfel wahrscheinlicher. Präsident Moon ist sich des hohen Einsatzes bewusst. „Eine große Veränderung, die eine neue Weltordnung in der Weltgeschichte schaffen kann, nimmt Formen an“, sagte er am Dienstag. „Eine komplette Denuklearisierung der koreanischen Halbinsel ist die wichtigste Aufgabe, die vor uns liegt.“ Und diese diese Aufgabe müsste friedlich vollendet werden.

Den Angaben zufolge diente Pompeos Reise dazu, das Treffen Trumps mit Kim vorzubereiten und ein Fundament dafür zu legen. Es ist seitens der USA das höchstrangige Treffen mit Nordkorea, seit die damalige Außenministerin Madeleine Albright im Jahr 2000 den damaligen Machthaber Kim Jong Il getroffen hatte. 2014 war der nationale Geheimdienstdirektor James Clapper in Nordkorea. Dabei ging es um die Freilassung amerikanischer Gefangener.

Pompeo wurde am 13. März von Trump als US-Außenminister vorgeschlagen. Er soll auf den gefeuerten Rex Tillerson folgen. Pompeos Nachfolgerin auf dem CIA-Chefposten soll seine derzeitige Stellvertreterin Gina Haspel werden. Trump nominierte sie trotz Kritik am Dienstag offiziell zur Direktorin des Geheimdienstes.

Abe lobte Trump dafür, dass er Kims Einladung zu einem persönlichen Treffen angenommen hat. „Ich möchte Donalds Mut bei seiner Entscheidung für ein bevorstehendes Gipfeltreffen mit dem nordkoreanischen Führer loben,“ sagte er mithilfe eines Übersetzers. Die Bemühungen der USA und Japans, „maximalen Druck“ auf die nordkoreanische Regierung auszuüben, sei erfolgreich gewesen, sagte Abe.

Nach dem Koreakrieg, der von 1950 bis 1953 ging, war nie ein Friedensvertrag geschlossen worden. Nordkorea hat sich in den vergangenen Monaten auf Südkorea und die USA zubewegt, nachdem die internationale Gemeinschaft Nordkorea für mehrere Atom- und Raketentests im vergangenen Jahr mit Sanktionen bestraft hat.

  • ap
  • dpa
  • mkoe
Startseite

Mehr zu: Als Botschafter von Trump - CIA-Chef Mike Pompeo traf Kim Jong Un in Nordkorea

1 Kommentar zu "Als Botschafter von Trump: CIA-Chef Mike Pompeo traf Kim Jong Un in Nordkorea"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Auch dieses Land wird sich, wie China Herrn Trump beugen. Die USA sind die Nummer eins !

Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%