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Amerika-Gipel Obama und Chavez nähern sich an

Die lateinamerikanischen Staatschefs haben den von US-Präsident Barack Obama angekündigten Neuanfang in den gegenseitigen Beziehungen begrüßt. Auch Obama selbst zeigte sich optimistisch: "Ich denke, wir machen Fortschritte", sagte er beim Amerika-Gipfel in Trinidad und Tobago. Konkrete Verbesserungen gibt es im Verhältnis zu Venezuela.
Der venezolanische Präsident Hugo Chávez (r.) schenkt dem US-Präsidenten Barack Obama ein Buch. Quelle: ap

Der venezolanische Präsident Hugo Chávez (r.) schenkt dem US-Präsidenten Barack Obama ein Buch.

(Foto: ap)

HB PORT OF SPAIN. Die USA und Venezuela wollen die im vergangenen Jahr abgebrochenen diplomatischen Beziehungen zwischen beiden Ländern wieder aufnehmen. Venezuelas Präsident Hugo Chavez kündigte an, er wolle den früheren Außenminister Roy Chaderton als Botschafter in die USA schicken und so die Beziehungen beider Länder normalisieren. Die USA begrüßten den Vorstoß.

US-Außenministerin Hillary Clinton habe mit Chavez bei Amerika-Gipfel in Trinidad und Tobago über eine Rückkehr von Venezuelas Botschafter nach Washington und des US-Botschafters nach Caracas gesprochen, sagte ein Sprecher des US-Außenministeriums. "Es ist eine positive Entwicklung im Interesse der USA und das Außenministerium wird die Umsetzung dieses gemeinsamen Ziels vorantreiben", sagte er. Chavez hatte den US-Gesandten im September des Landes verwiesen.

Grund war ein diplomatischer Konflikt zwischen den USA und Bolivien, mit dessen linksgerichteten Präsidenten Evo Morales Chavez befreundet ist. Chavez hat die USA und vor allem den ehemaligen Präsidenten George W. Bush regelmäßig hart kritisiert. Bushs Nachfolger Barack Obama begrüßte Chavez auf dem Gipfeltreffen der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) hingegen betont freundlich. Bei einem Handschlag zum Gipfel-Auftakt sagte er zu Obama: "Ich will dein Freund sein."

Beim Thema Kuba besteht jedoch offenbar noch weiterer Gesprächsbedarf. Chavez betonte, Obama müsse seine Ankündigung eines Neuanfangs in den Beziehungen zu Kuba schnell und ohne Vorbedingungen umsetzen. Mehrere lateinamerikanische Staatschefs forderten den US-Präsidenten auf, das langjährige Embargo gegen das kommunistische Kuba umgehend zu beenden. "Ich hoffe, das ist der letzte Staatschef-Gipfel ohne Kuba", sagte der bolivianische Präsident Evo Morales und bekräftigte damit Forderungen Venezuelas und Brasiliens. "Es ist Obamas Pflicht, den politischen und wirtschaftlichen Schaden zu reparieren, der Kuba zugefügt wurde."

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