Der Golf Club in Dubai soll im Februar eröffnen und von Angestellten der Trump Organization gemanagt werden.
Dubai Die dekorative Uhr mit dem Namen des künftigen US-Präsidenten auf dem Trump International Golf Club in Dubai ist noch nicht in Betrieb, aber die für das Projekt zuständigen Bauträger kalkulieren schon einmal ihren Profit. Der Golfplatz mit 18 Löchern dürfte die erste Einrichtung mit geschäftlichem Bezug zu Donald Trump sein, die nach dessen Amtsantritt am 20. Januar eröffnet wird.
Doch an der Anlage wird auch deutlich, welche Interessenskonflikte sich aus den Projekten des Trumpschen Geschäftsimperiums von Bali bis Panama ergeben können. Zwar haben im Oval Office immer Wohlhabende residiert, doch wird Trump der erste Franchise-Präsident der USA.
Trump fällt seit Jahren mit frauenverachtenden Sprüchen auf wie „dicke Schweine“ oder „Schlampen“. Eine Miss Universe verunglimpfte er als „Miss Piggy“, die ordentlich Gewicht zugelegt habe. Nach kritischen Fragen der Fox-News-Moderatorin Megyn Kelly deutete Trump an, sie habe Menstruationsprobleme gehabt.
In einem Video aus dem Jahr 2005 ist zu hören, wie Trump vulgär über Frauen herzieht. Nur wenige Monate nach seiner Hochzeit mit Ehefrau Melania brüstet er sich mit sexuellen Übergriffen.
Trumps Hetze gegen andere Ethnien scheint kaum Grenzen zu kennen. Ende Juli legte er sich mit den pakistanstämmigen Eltern eines gefallenen muslimischen US-Soldaten an.
Seit Monaten weigert sich Trump, seine Steuererklärung zu veröffentlichen, obwohl das bei Präsidentschaftskandidaten überparteilicher Usus ist. Auch Hillary Clinton legte ihre Daten offen. Die „New York Times“ berichtete, dass der Geschäftsmann Trump 1995 einen Verlust von 916 Millionen US-Dollar (824 Mio. Euro) ausgewiesen habe. Steuerexperten kamen daraufhin zu dem Schluss, dass Trump auf diese Weise über zwei Jahrzehnte keine Steuern abführen musste.
Mit einer zweideutigen Aussage, die sich als Aufruf zur Gewalt gegen seine Rivalin Hillary Clinton verstehen lässt, löste Trump einen Sturm der Entrüstung aus. Bei einem Wahlkampfauftritt deutete er an, dass nur Waffenfreunde Clinton aufhalten könnten.
Trump verwechselt 9/11 mit 7/11 - Trump macht Anspielung auf die Größe seines Penis - Trump behauptet seit längerem, US-Präsident Barack Obama sei nicht in den USA zur Welt gekommen, sondern in Kenia.
Können ausländische Unternehmen auf Trump über dessen internationale Geschäfte Druck ausüben? Oder sich bei ihm einschmeicheln? Sollten Projekte mit seinem Namen von besonderen Sicherheitsmaßnahmen geschützt werden? Und wie eng sollten seine Beziehungen zu Managern bleiben, die in Weltgegenden mit völlig anderen Vorstellungen von Menschenrechten und Gerechtigkeit aktiv sind?
Jetzt weiterlesen
Erhalten Sie Zugriff zu diesem und jedem weiteren Artikel im
Web und in unserer App für 4 Wochen kostenlos.
Sie sind bereits registriert? Jetzt einloggen
Jetzt weiterlesen
Erhalten Sie Zugriff zu diesem und jedem weiteren Artikel im
Web und in unserer App für 4 Wochen kostenlos.
Sie sind bereits registriert? Jetzt einloggen





