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Amman Jordanischer Extremist tötet Urlauber

In der jordanischen Hauptstadt Amman ist eine Gruppe ausländischer Touristen von einem Bewaffneten angegriffen worden. Sieben Menschen wurden verletzt, ein Urlauber getötet.

HB AMMAN. Nach Angaben des Innenministeriums wurde der Schütze festgenommen, der am Eingang zum römischen Amphitheater mit einer Maschinenpistole das Feuer auf die Ausländer eröffnet hatte. Nach offiziellen Angaben handelt es sich bei den Verletzten um eine Neuseeländerin, drei Briten, einen Australier, einen Holländer und einen jordanischen Sicherheitsbeamten. Der getötete Urlauber soll Brite sein.

Ein irakischer Augenzeuge erklärte: „Der Mann rief Allahu akbar (Gott ist groß) und fing dann an zu schießen“. Innenminister Eid Fajis sagte, es handele sich wahrscheinlich um einen Einzeltäter. „Das war keine Tat, die eine Organisation geplant hat.“ Am 9. November 2005 hatten sich Selbstmordattentäter in drei Hotels in Amman in die Luft gesprengt und mehr als 60 Menschen mit in den Todgerissen.

Zu dem Anschlag bekannte sich damals die El-Kaida- Terrorgruppe im Irak unter ihrem inzwischen von US-Truppen getöteten Anführer Abu Mussab al-Sarkawi. Seither hatte es in dem Königreich keine Terroranschläge mehr gegeben. Die Sicherheitsvorkehrungen vor Hotels und an den touristischen Sehenswürdigkeiten wurden verstärkt. Der Tourismus in Jordanien war in den vergangenen Wochen unter anderem wegen des Konflikts im benachbarten Libanon stark zurückgegangen.

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