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Amnesty International Folter in Usbekistan an der Tagesordnung

In Usbekistan sind nach Angaben der internationalen Menschenrechtsorganisation „Amnesty International“ Menschenrechtsverletzungen wie Folter, Inhaftierung von Unschuldigen und „Auftragsjustiz“ an der Tagesordnung.

HB KONSTANZ. Der Usbekistan-Experte von AI, Georg Warning (Konstanz), sagte am Sonntag: „Der Apparat an Miliz und Geheimdienst ist gewaltig, und jeder weiß, dass er unter beliebigem Vorwurf hinter Gittern verschwinden kann.“ Das Regime verhindere „brutal“ alle friedlichen Möglichkeiten der Veränderung. Nach Einschätzung von Georg Warning glaubt Usbekistans Präsident Islam Karimow, „dass er weggefegt wird, wenn der Druck nachlässt“.

Nach Informationen von AI ist es schon in der Vergangenheit zu Protesten gegen Verarmung, monatelange Rückstände bei Lohnauszahlungen sowie gegen „willkürliche Wegnahme von Land durch lokale Machthaber“ gekommen. Der Menschenrechtsorganisation liegen Berichte vor, wonach Demonstranten an manchen Orten bereits vor den aktuellen Unruhen wichtige Durchgangsstraßen blockiert hätten.

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