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Amtseinführung von Joe Biden Der Machtwechsel im Weißen Haus ist vollzogen – Bilder der Vereidigung

Als 46. Präsident der Vereinigten Staaten wurde Joe Biden mit der Vizepräsidentin Kamala Harris am Kapitol vereidigt. Donald Trump hat das Weiße Haus verlassen. Eindrücke aus Washington.
20.01.2021 - 19:47 Uhr Kommentieren
Die Sängerin trug die amerikanische Nationalhymne vor. Quelle: AP
Lady Gaga

Die Sängerin trug die amerikanische Nationalhymne vor.

(Foto: AP)

Joe Biden und Kamala Harris haben ihren Eid auf ihre neuen Ämter als US-Präsident und Vizepräsidentin abgelegt. Wenige Stunden vor dem Ende seiner vierjährigen Amtszeit hatte schließlich der scheidende US-Präsident Donald Trump am Mittwoch die amerikanische Hauptstadt verlassen.

Gegen Mittag (Ortszeit, 18 Uhr MEZ) legten Biden und Harris auf der Terrasse an der Westfront des Kapitols dann den Amtseid ab. Wegen der Corona-Pandemie war, anders als bei früheren Vereidigungen, diesmal nur ein vergleichsweise kleines Publikum von 1000 Personen zugelassen.

Statt Hunderttausender Zuschauer, die normalerweise zu Vereidigungen von Präsidenten kommen, säumten die Parkfläche vor dem Parlament dieses Jahr stellvertretend fast 200.000 US-Fahnen.

Zudem wurden die Sicherheitsvorkehrungen massiv verschärft, nachdem wütende Trump-Anhänger vor zwei Wochen das Parlamentsgebäude gestürmt hatten. Zehntausende Nationalgardisten wurden angesichts der angespannten Lage nach Washington beordert, das Kapitol war weiträumig abgesperrt.

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    Nach der Vereidigung hielt Joe Biden seine erste Rede als Präsident. Dabei rückte er den Kampf gegen die Pandemie und die Versöhnung einer tief gespalteten Gesellschaft in den Mittelpunkt.

    Am Morgen der Amtseinführung des designierten US-Präsidenten Biden dämmert es am Himmel, tausende Fahnen stehen auf der seit Tagen abgeriegelten National Mall in Richtung Kapitol. Normalerweise versammeln sich dort zahlreiche Menschen. Quelle: dpa
    Vor der Zeremonie

    Am Morgen der Amtseinführung des designierten US-Präsidenten Biden dämmert es am Himmel, tausende Fahnen stehen auf der seit Tagen abgeriegelten National Mall in Richtung Kapitol. Normalerweise versammeln sich dort zahlreiche Menschen.

    (Foto: dpa)
    Bidens Amtseinführung findet angesichts der Corona-Pandemie ohne das sonst übliche Massenpublikum statt. Quelle: dpa
    Das Kapitol vor der Amtseinführung Bidens

    Bidens Amtseinführung findet angesichts der Corona-Pandemie ohne das sonst übliche Massenpublikum statt.

    (Foto: dpa)

    Der scheidende US-Präsident Trump hatte zuvor bei seiner letzten Abreise aus dem Weißen Haus seine Faust geballt und zum Abschied in die Kameras gewunken. Er hinterlässt ein Vermächtnis aus Chaos und Tumult sowie ein zutiefst polarisiertes Land.

    „Es war eine große Ehre, die Ehre eines Lebens. Die großartigsten Menschen der Welt, die großartigste Heimat der Welt“, sagte Trump zu Journalisten. „Wir haben eine Menge erreicht.“ Als erster Präsident in der jüngeren Geschichte boykottierte der scheidende Staatschef die Amtseinführung seines Nachfolgers.

    Ein Arbeiter saugt im Inneren des US-Kapitols vor der Amtseinführungszeremonie des designierten Präsidenten Joe Biden. Quelle: dpa
    Vorbereitungen für die Amtseinführung

    Ein Arbeiter saugt im Inneren des US-Kapitols vor der Amtseinführungszeremonie des designierten Präsidenten Joe Biden.

    (Foto: dpa)

    Statt zur Vereidigung Bidens reiste Trump zu seinem Anwesen in Florida. Am Militärflugplatz Joint Base Andrews südöstlich der Hauptstadt gab es noch eine von Trump für sich selbst organisierte Abschiedszeremonie mit Salutschüssen.

    Anschließend brach er mit der Air Force One in Richtung seines Anwesens in Florida auf.

    Er ballt die Faust, während er an Bord von Marine One auf dem Südrasen des Weißen Hauses geht. Quelle: dpa
    Trump verlässt das Weiße Haus

    Er ballt die Faust, während er an Bord von Marine One auf dem Südrasen des Weißen Hauses geht.

    (Foto: dpa)

    Hunderte Anhänger erwarteten den scheidenden Präsidenten an der Militäreinrichtung – ohne dabei die Abstandsregeln einzuhalten, die eine Ausbreitung des Coronavirus hemmen sollen, das in den USA mehr Menschen das Leben gekostet hat als in irgendeinem anderen Land der Welt.

    Die letzte Präsidentenrede von Trump. Quelle: AP
    Trumps Abschiedsrede

    Die letzte Präsidentenrede von Trump.

    (Foto: AP)

    Der künftige US-Präsident Joe Biden hatte wenige Stunden vor seiner Vereidigung noch eine Kirche besucht. Der Katholik wurde in der Cathedral of St. Matthew an diesem Mittwoch in Washington unter anderem von den Spitzen der Demokraten und Republikaner im US-Kongress begleitet.

    Der künftige US-Präsident und die Vizepräsidentin besuchten vor der Zeremonie einen Gottesdienst. Quelle: Reuters
    Joe Biden und Kamala Harris mit ihren Ehepartnern in der St. Matthews Catholic Church in Washington

    Der künftige US-Präsident und die Vizepräsidentin besuchten vor der Zeremonie einen Gottesdienst.

    (Foto: Reuters)

    Auf Fernsehbildern war zu sehen, dass die Teilnehmer des Gottesdienstes Masken trugen und Abstand hielten. Biden ist nach John F. Kennedy der zweite Katholik, der Präsident der Vereinigten Staaten wird.

    Mehr zum Thema:

    Seine Rede widmete Biden dem Ruf nach neuem Zusammenhalt im Land und machte klar, dass er nach den beispiellos turbulenten Trump-Jahren einen fundamental neuen Weg einschlagen will. Seinen Vorgänger erwähnte Biden dabei namentlich nicht.

    Biden rief die amerikanische Bevölkerung zur Einigkeit auf – gerade in der Krise. Quelle: Reuters
    Joe Biden während seiner Amtsantrittsrede

    Biden rief die amerikanische Bevölkerung zur Einigkeit auf – gerade in der Krise.

    (Foto: Reuters)

    Biden mahnte, ohne Einheit könne es keinen Frieden und keinen Fortschritt geben, sondern nur Bitterkeit, Empörung und Chaos. Er werde sich mit ganzem Herzen für Einheit und Versöhnung einsetzen, versprach Biden. Das Land stehe vor großen Herausforderungen. Nach der Zeremonie begab er sich sofort ins Oval Office, um mit der Arbeit zu beginnen.

    Gorman trug während der Zeremonie ein Gedicht vor. Quelle: Reuters
    Die 22-jährige Schriftstellerin Amanda Gorman

    Gorman trug während der Zeremonie ein Gedicht vor.

    (Foto: Reuters)
    Der frühere Präsident gratulierte seinem ehemaligen Vizepräsidenten und engen Freund. Quelle: AFP
    Barack Obama und Joe Biden

    Der frühere Präsident gratulierte seinem ehemaligen Vizepräsidenten und engen Freund.

    (Foto: AFP)

    Mit Agenturmaterial.

    Mehr: Amtseinführung in der Geisterstadt: Trumps einsamer Abschied

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