Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Analyse zur Griechenland-Politik Nichts gelernt

In der Griechenland-Krise kommen die falschen Mittel zum Einsatz. Ein moderater Schuldenerlass wäre für alle Beteiligten das weitaus geringere Übel als ein möglicher Grexit, der fatale Folgen für die EU hätte.
  • Ashoka Mody
22.09.2015 - 12:12 Uhr

Im November 2003 hatte der ehemalige deutsche Finanzminister Hans Eichel gezeigt, warum der „Deal” zwischen Griechenland und seinen Gläubigern höchstwahrscheinlich scheitern wird. Als er damals versuchte, dem Druck auf Deutschland zu begegnen, in einer wirtschaftlichen Rezession schärfere fiskalpolitische Sparmaßnahmen einzuführen, schrieb er in einem Gastkommentar in der „Financial Times“: „Eine Politik, die lediglich darauf zielt, kurzfristig quantitative Konsolidierungsziele zu erreichen, läuft Gefahr, nicht nur das Wachstum zu bremsen, sondern darüber hinaus die Verschuldung auszuweiten.“

Eichels Theorem lässt erwarten, dass die neue griechische Regierung nicht in der Lage sein wird, die fehlende Logik des Gläubigerprogramms auszugleichen – auch wenn es sich um eine stabile Regierung handeln sollte. Das Wachstum wird sich verlangsamen, und die Deflation wird höher sein als erwartet. Die Verschuldung hingegen wird weiter steigen. Überall hat die Senkung von Ausgaben das Wachstum gehemmt.

Der Autor ist Gastprofessor an der US-Eliteuniversität Princeton. Quelle: dpa [M]
Ashoka Mody

Der Autor ist Gastprofessor an der US-Eliteuniversität Princeton.

Quelle: dpa [M]

Jetzt weiterlesen

Erhalten Sie Zugriff zu diesem und jedem weiteren Artikel im

Web und in unserer App für 4 Wochen kostenlos.

Weiter

Sie sind bereits registriert? Jetzt einloggen

Jetzt weiterlesen

Erhalten Sie Zugriff zu diesem und jedem weiteren Artikel im

Web und in unserer App für 4 Wochen kostenlos.

Weiter

Sie sind bereits registriert? Jetzt einloggen

Mehr zu: Analyse zur Griechenland-Politik - Nichts gelernt
Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%