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Analysten-Auswertung Russische Hacker greifen offenbar Erdgasfirma im Zuge von Trumps Ukraine-Affäre an

Die US-Firma Area 1 Security wirft Russland vor, hinter Angriffen auf das Unternehmen Burisma zu stecken – in dem Präsidentschaftsbewerber Joe Biden Aufsichtsrat war.
14.01.2020 - 07:28 Uhr Kommentieren
Erdgasfirma: Russische Hacker greifen wohl Firma von Joe Biden an Quelle: AFP
Joe Biden

Das Timing des Angriffs könnte darauf hindeuten, dass die Hacker dem US-Präsidentschaftsbewerber schaden wollten.

(Foto: AFP)

Boston Russische Militäragenten sollen einen Hackerangriff auf die Erdgasfirma im Zentrum der Ukraine-Affäre um Präsident Donald Trump verübt haben. Ziel der Aktion Anfang November sei gewesen, Anmeldedaten von Angestellten des ukrainischen Unternehmens Burisma abzugreifen, teilte die auf Cybersicherheit spezialisierte US-Firma Area 1 Security in einem im Internet veröffentlichten Report mit. Auf was genau die Hacker aus waren und ob sie die gesuchten Inhalte auch bekamen, ging aus dem achtseitigen Bericht nicht hervor.

Das Timing der Aktion deutet darauf hin, dass die russischen Agenten nach Material gesucht haben könnten, das dem Ex-Vizepräsidenten Joe Biden und dessen Sohn Hunter schaden könnte. Hunter Biden saß im Aufsichtsrat von Burisma, während sein Vater als Vizepräsident für die Ukraine-Politik zuständig war. Im Dezember leitete das US-Repräsentantenhaus ein Amtsenthebungsverfahren gegen Trump ein, weil er seine Macht missbraucht haben soll, indem er die Regierung in Kiew zu Ermittlungen gegen Biden anhielt.

Biden gilt als aussichtsreicher Bewerber um die Nominierung für die Präsidentschaftskandidatur der Demokraten. Trump wird auch zur Last gelegt, den Kongress bei dessen Ermittlungen in der Ukraine-Affäre behindert zu haben.

Mehr: Die US-Demokraten würden die Eskalation im Iran gerne nutzen, um Trump zu stürzen. Doch der Konflikt am Golf verschärft vor allem den Ton zwischen den eigenen Bewerbern.

  • ap
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