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Angeblich Autobomben-Anschlag vereitelt Wieder Bombenalarm in Riad

Angeblich in letzter Minute haben saudiarabische Sicherheitskräfte einen Autobomben-Anschlag immensen Ausmaßes vereitelt. Es hieß, dass eine ganze Wohnsiedlung in Riad hätte zerstört werden können.

HB RIAD/KAIRO. Die Menge des Sprengstoffs, den die Sicherheitskräfte nach Angaben der Zeitung „Okaz“ vom Mittwoch in dem als Armeefahrzeug getarnten Auto fanden, war weitaus größer als beim letzten Terroranschlag am 9. November in Riad. Damals waren 18 Menschen in einer vorwiegend von arabischen Ausländern bewohnten Siedlung getötet worden.

Das Innenministerium in Riad hatte am Dienstag berichtet, die Terroristen hätten, als die Polizei sie habe festnehmen wollen, das Feuer eröffnet. Zwei von ihnen seien bei dem anschließenden Schusswechsel getötet worden. Einer der beiden sprengte sich nach saudiarabischen Presseberichten mit einem Sprengstoffgürtel in die Luft. Ein Polizist sei bei dem Gefecht leicht verletzt worden, hieß es. Die Zeitung „Al-Sharq Al-Awsat“ meldete unterdessen, drei Verdächtige seien geflohen.

Die Polizei hatte die Terroristen nach offiziellen Angaben in einem Rasthaus nordöstlich von Riad an der Schnellstraße in Richtung Dammam entdeckt. Die saudiarabische Zeitung „Al-Watan“ berichtete, neben dem Rasthaus hätten die Beamten weitere Fahrzeuge entdeckt, die in den Farben der für die Terrorbekämpfung zuständigen Einheiten umgespritzt worden seien. Auch bei dem Anschlag vom 9. November hatten sich die Angreifer als Angehörige einer Polizeieinheit getarnt.

Im vergangenen Mai waren in Riad bei Selbstmordattentaten in einer Nacht 35 Menschen getötet worden, darunter zahlreiche westliche Ausländer. Seither hat das Herrscherhaus von Saudi-Arabien die Fahndung nach mutmaßlichen Terroristen erheblich intensiviert.

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