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Angebliche Entführer drohen mit Sgrenas Ermordung Weitere Gruppe bekennt sich zu Entführung von italienischer Journalistin

Eine zweite islamistische Gruppe hat sich zu der Entführung der italienischen Journalistin Sgrena bekannt. Auch sie forderte auf einer Internetseite den Abzug der italienischen Truppen aus dem Irak.

HB BERLIN. Eine weitere islamistische Terrorgruppe hat sich zu der Entführung der italienischen Journalistin Giuliana Sgrena im Irak bekannt. Auf einer Internetseite veröffentlichte eine «Organisation des Dschihad im Zweistromland» eine Erklärung, in der sie mit der Ermordung der Journalistin drohte, falls Italien nicht bis Montagabend seine Soldaten aus dem Irak zurückruft.

Sgrena ist Korrespondentin der italienischen «Il Manifesto» und berichtete auch für die deutsche Wochenzeitung «Die Zeit». Sie war am Freitag in der irakischen Hauptstadt Bagdad entführt worden.

Zuerst hatte sich eine andere Gruppe zur der Verschleppung Sgrenas bekannt. Sie nannte sich «Organisation des islamischen Dschihad» und forderte ebenfalls im Internet den Abzug der italienischen Truppen aus dem Irak.

Das erste Bekennerschreiben wurde vom italienischen Außenministerium als wenig glaubwürdig eingestuft. Keine der beiden Erklärungen enthielt ein Foto der Reporterin oder einen anderen Beweis dafür, dass die Gruppen Sgrena tatsächlich entführt haben.

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