Angeblicher Wahlbetrug Trump soll Anekdote über Bernhard Langer erzählt haben

Trump will prüfen lassen, ob es bei der US-Wahl zu Unregelmäßigkeiten gekommen ist. Auslöser dafür soll laut einem Bericht auch die Anekdote eines Freundes sein. Im Mittelpunkt steht ein deutscher Golf-Profi.
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„Er ist kein Freund von Präsident Trump, und ich weiß nicht, warum er über ihn reden würde“, erklärte die Tochter des Golf-Profis. Quelle: AFP
Bernhard Langer

„Er ist kein Freund von Präsident Trump, und ich weiß nicht, warum er über ihn reden würde“, erklärte die Tochter des Golf-Profis.

(Foto: AFP)

WashingtonUS-Präsident Donald Trump hat von Betrug bei der US-Präsidentenwahl gesprochen – und stützt diese Behauptung nach einem Medienbericht zum Teil auf eine fragwürdige Anekdote über den deutschen Golfer Bernhard Langer. Dieser habe ihm erzählt, er sei an einem Wahllokal in Florida abgewiesen worden, während viele Menschen vor und hinter ihm in der Schlange gestanden und Stimmen abgegeben hätten, „die nicht aussahen, als sollten sie wählen dürfen“.

Das soll Trump bei einem Treffen mit führenden Parlamentariern am Montag im Weißen Haus erzählt haben, wie die „New York Times“ am Mittwoch (Ortszeit) unter Berufung auf drei „Mitarbeiter“ berichtete, die dort gewesen seien. Die angeblich unrechtmäßigen Wähler stammten dem Präsidenten zufolge vermutlich aus lateinamerikanischen Ländern. Der „sehr berühmte Golfer“ sei ein Freund von ihm.

Diese Insignien der Macht erhält Donald Trump
Die Codes für den Atomwaffen-Einsatz
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„Atom-Football“ heißt der etwas überdimensionierte Aktenkoffer, mit dessen Hilfe der Präsident den Abschuss von Nuklearwaffen befehlen kann.

Das Weiße Haus
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Die Adresse des Präsidentensitzes lautet 1600 Pennsylvania Avenue in Washington D.C. Nun zieht der 45. Präsident der Vereinigten Staaten, Donald J. Trump, hier mit seiner Familie ein.

Das Oval Office
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Das Büro des Präsidenten. Hier bespricht sich das Staatsoberhaupt mit Vertrauten oder empfängt Gäste.

Der Präsidenten-Schreibtisch
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Im Zentrum des Oval Office steht ein historischer Schreibtisch, den schon viele Präsidenten genutzt haben. Wichtige Telefonate mit Staatschefs anderer Länder werden hier geführt.

Der Kabinettstisch im Weißen Haus
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An diesem Tisch wird künftig das Kabinett von Donald Trump sitzen.

Privaträume im Weißen Haus
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Der „Yellow Oval Room“ bietet einen perfekten Blick auf das Washington Monument. Designer Michael S. Smith hat den Raum gestaltet. (Michael Mundy/Architectural Digest via AP)

Privaträume im Weißen Haus
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Der „Treaty Room“ liegt ebenfalls in der ersten Etage des Weißen Hauses. Derzeit ist er noch mit Erinnerungsstücken aus der Zeit des Präsidenten Barack Obama gefüllt. (Michael Mundy/Architectural Digest via AP)

Langers Tochter Christina erklärte auf Nachfrage, ihr Vater sei deutscher Staatsbürger und könne daher nicht an US-Wahlen teilnehmen, wie das Blatt weiter berichtete. „Er ist kein Freund von Präsident Trump, und ich weiß nicht, warum er über ihn reden würde.“

„Ich werde um eine groß angelegte Untersuchung zu Wahlbetrug bitten“, hatte Trump am Mittwoch auf Twitter geschrieben. Zuvor hatte Trump behauptet, es habe zwischen drei und fünf Millionen Stimmen für seine Konkurrentin Hillary Clinton gegeben, die nicht hätten abgegeben werden dürfen. Nur deshalb habe Clinton bei der Wahl am 8. November insgesamt fast drei Millionen mehr Stimmen erhalten als er. Durch die Verteilung der Stimmen auf Wahlmänner hatte Trump gewonnen. Beweise für den angeblichen Wahlbetrug hat er bislang nicht geliefert.

  • dpa
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3 Kommentare zu "Angeblicher Wahlbetrug: Trump soll Anekdote über Bernhard Langer erzählt haben"

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  • so ein Unsinn - wir wissen alle, dass Putin die Wahl manipuliert hat....

  • Mark Hoffmann 26.01.2017 09:56

    Wo taucht dieser Kommentar denn noch überall auf? Ist da eine Bot-Bot-Bot-Maschine aktiv?

  • Beitrag von der Redaktion editiert. Bitte achten Sie auf unsere Netiquette: „Kommentare sind keine Werbeflächen“ http://www.handelsblatt.com/netiquette

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