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Angela Merkel Gemeinsame EU-Einlagensicherung nicht absehbar

Die EU-Kommission zeigt sich zuversichtlich, die Kanzlerin nicht. Laut Angela Merkel liegt eine Einlagensicherung für Europa in weiter Ferne.
1 Kommentar
Die Währungsunion muss zwar gestärkt werden, doch die Kanzlerin hält die geplante EU-Einlagensicherung nicht für absehbar. Quelle: AFP
Angela Merkel

Die Währungsunion muss zwar gestärkt werden, doch die Kanzlerin hält die geplante EU-Einlagensicherung nicht für absehbar.

(Foto: AFP)

BerlinBundeskanzlerin Angela Merkel rechnet auf absehbare Zeit nicht mit einer gemeinsame Sicherung von Bankeinlagen in Europa. „Ich sehe die gemeinsame Einlagensicherung anders als die EU-Kommission in relativ weiter Ferne“, sagte sie am Mittwoch bei einer CDU-Veranstaltung in Berlin. Zunächst sei ein Abbau von Risiken in den Bankenbilanzen auf nationaler Ebene notwendig.

Merkel sagte, grundsätzlich gebe es die Verantwortung, die EU-Währungsunion zu stärken. Merkel bekannte sich außerdem zur Fortentwicklung des Euro-Rettungsschirms ESM zu einem Europäischen Währungsfonds bei Fortgeltung der Mitsprache der nationalen Parlamente in Europa.

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  • rtr
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1 Kommentar zu "Angela Merkel: Gemeinsame EU-Einlagensicherung nicht absehbar"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Was ist aus dem Europa der unterschiedlichen Geschwindigkeiten geworden?
    Das gilt nicht für Deutschland, wenn es wieder mal was bezahlen soll.

    Sie können doch die Einlagensicherung erschaffen und jeder, der beitreten will, kann das auch.
    Dann können sich die befürwortenden Südländer darin gegenseitig sichern. Nur blöd, dass dann keiner dabei ist, der die Risiken auch beim dann höchstwahrscheinlichen Eintritt des Schadens berappen muss.

    Deutschland muss alles ablehnen, was Schuldenvergemeinschaftung bedeutet.
    Andererseist köännen die Länder dann ja auch Sicherheiten hinterlegen, Goldbarren, Staatsbetriebe usw.

    Frankreich könnte Elsaß-Lothringen als Pfand hinterlegen, Italien Tirpl etc. .... nicht ganz ernst gemeint.