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Angriff auf den Ministerpräsidenten Fatah und Hamas setzen Kämpfe fort

Die rivalisierenden Palästinensergruppen Hamas und Fatah setzen ihre blutigen Kämpfe nach einem neuen Gewaltausbruch mit 16 Toten fort. Nach Augenzeugenberichten feuerten bewaffnete Männer am Dienstagmorgen eine Mörsergranate auf das Haus des palästinensischen Ministerpräsidenten Ismail Hanija (Hamas) in Gaza.

HB GAZA. Das Geschoss habe Sachschaden angerichtet, jedoch niemanden verletzt, hieß es. An einem der Brennpunkte der Gewalt im Nordosten der Stadt standen am Morgen zudem acht Gebäude in Flammen.

Bei dem neuen Ausbruch der Gewalt waren am Montag auch mehr als 80 Menschen verletzt worden, mehrere davon schwer. Der Chef einer ägyptischen Vermittlerdelegation, General Burhan Hamad, forderte die beiden Gruppierungen zu einer sofortigen Einstellung der „beschämenden Kämpfe“ auf. Anderenfalls werde er die palästinensische Bevölkerung gegen sie mobilisieren. Er bestellte die Führer der kämpfenden Gruppen für Dienstagmittag in sein Büro.

Am Abend hatten Hamas-Kämpfer unter anderem den Fatah- Generalsekretär im nördlichen Gazastreifen, Dschamal Abu al- Dschidian, getötet. Aus Rache dafür töteten Fatah-Kämpfer einen zuvor als Geisel genommenen Angehörigen der Hamas-Polizeimiliz. Daraufhin erschossen Hamas-Mitglieder auch den kurz zuvor verschleppten Bruder Al-Dschidians. Unter den am Montag Getöteten waren nach Krankenhausangaben auch mehrere Frauen, Kinder und alte Menschen.

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