Das große Zittern um die Zukunft Griechenlands schürt die Angst, dass am Ende die Euro-Zone zerbrechen könnte. Innerhalb der EZB hält man daher Überlegungen eines Euro-Ausschlusses für höchst gefährlich.

Kommentare

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  • Welche Experten befürchten schlimme Folgen für die EU,wenn Griechenland aus der Währungsunion austreten sollte wurde in dem Bericht leider nicht genannt.Ich finde diese Spekulationen,mehr ist es nicht, weit übertrieben.Natürlich wird es einige Banken hart treffen es gibt aber genügend Möglichkeiten die betroffene Banken zu stützen.Die EU wird auch ohne Griechen weiter bestehen,vielleicht werden es im laufe der Zeit einige Mitglieder weniger sein doch sie wird weiter bestehen.

  • GOLDMAN SACHS RULES THE WORLD

    und einmal mehr ein Paradebeispiel für gelunge Propaganda aus dem Hause Rothschild et al.

    Ich nehme an, dass im Falle einer Verweigerung des Handelsblattes durch das Drucken solcher Artikel als Handlanger der Finanzmafia zu fungieren, diese - für deutsche Verhältnisse - immer noch herausragende Zeitung schon bald Geschichte wäre. Zum Glück können viele der Leser den wahren Wert dieser Art des Auftragsjournalismus' richtig einschätzen.

  • sagen wir mal so, noch sind wir nicht so weit, dass man aus den headlines vieles glauben sollte. Aber 1-2% der Leserbeiträge sind extrem informativ und mit etwas Google erfährt man nicht nur was SHAEF ist sondern auch §146 oder ESM-Verträge / Herr Wulff.

    Und an der Reaktion der "Wissenden" kann man dann schnell erkennen, ob es eine Beitrag der V-Leute war, oder ob man dem Artikel in einem Verschwöhrungsforum wirklich glauben kann.

    Erstaunt und erfreut bin ich über das Hohe Wissen der schweigenden dt. Mehrheit, die total hinter Herr Wulff steht. Mag die Mehrheit auch still sein, sie weiß dennoch oft mehr, als gewisse Dummschwätzer.

  • Wer sich so total von anderen abhängig macht, ist selber schuld an seinem Untergang. Wenn sich ein Gebilde wie die EU, so ineinander verzahnt, dann kann das niemals gut gehen. Autonomie der Staaten ist unabdingbar und bedeutet auch , selbstständig überleben zu können. Alles, was man dazu braucht, wurde von der Politk beseitigt, von den Banken ausgenützt, von der Finazmafia rigoros in gigantische Gewinne verwandelt.
    Jetzt gleichen sie einen Ertrinkenden , der nach Hilfe ruft, dessen Boot voller Löcher ist und dem Untergang nicht entkommen kann.
    Wie kann man sich nur so verschachteln, EU hin oder her,
    aber eine Schutzmauer für Brände braucht jedes Haus und jedes Land, diese hat man in grenzenloser Dummheit eingerissen, vor lauter Ideologie eines vereinten "Imperiums mit Zentralregierung", ohne nationale Souveränität.
    Jetzt stehen sie vor einem Scherbenhaufen, wie alle Imperialisten vor ihnen. Wären sie bei einem Europa der Vaterländer geblieben, Staatenbund statt Bundesstaat, mit nationaler Souveränität, dann stünden wir heute besser da. Aber, man glaubte wieder mal, am Gipfel der Weisheit , der Unfehlbarkeit angekommen zu sein, ohne die Verschiedenheit der Menschen und Völker zu berücksichtigen. Jetzt haben sie das Desaster, sie haben es selbst geschaffen, sie werden damit nicht mehr fertig werden. Es wird eine Neuordnung -Neustart kommen müssen, egal wie diese aussieht. Das sieht mittlerweile sogar ein Blinder. Je schneller sie mit dem aussichtslosen Pokern und der Rettungswirtschaft aufhören, um so besser. Andernfalls endet alles im Total-Chaos. Es ist so weder regierbar noch finanzierbar.

  • Es kommt so oder so zur Umverteilung, wie sie derzeit überall auf der Welt beobachtbar ist, und wie sie in langen Zyklen immer wieder hin und her geht. Gehen die Griechen nicht pleite, zahlen wir (Bürger der EU) die BankenRETTUNGEN(!) und damit an die großen Investoren. Gehen die Griechen pleite, leiden nur die weniger Begüterten, die Reichen haben ihr Geld im Ausland geparkt und kaufen dann, wenn es billig ist, das Land und die Gewerbe auf. Das hat Herr Strauß sehr schön formuliert in dem Interview. Ich frage mich, wieso sich alle Leute überall maximal aussaugen lassen? Wie ist es nur gekommen, dass es eine derartige Korruption der Global Player und der Politik gibt? Da wird sowas von abgesahnt, dass man nur noch fettreduzierte Milch zu kaufen bekommt, und dann ist von Abzocke wegen Dienstwagen die Rede oder wegen irgendwelcher billigen Kredite in grauer Vergangenheit. Lächerlich. Als würden unsere Politiker die Hotelübernachtung selbst zahlen, wenn sie zum Meeting kommen. Alles nur Ablenkung von der unglaublichen Vernetzung, Lobbyismus, wie unsere Korruption heutzutage heißt. Da kauft ein GRIECHISCHER Milliardär eine unserer größten Handelsketten auf. Wie wäre es mit einem Bericht über die Steuern, die dieser Herr an Griechenland zahlt oder auch nicht? Und wie seine Gesamtbilanz ist? Und was davon wieder in Umlauf kommt? Was kann man tun, gegen weltweite Korruption?

  • Was man gegen die vernetzte Korruption der Oberen tun kann??

    Wenig bis nichts! Wenn z.B. reiche Griechen ihr Geld in Sicherheit bringen, müsste man um etwas zu bewerkstelligen schon mindestens mal europaweit die Finanzströme kontrollieren und teilweise einfrieren und zurück in die Gemeinschaft führen.
    Quasi werden Miollionäre dann ab meinetwegen 50 Mio. aufwärts - nur um mal eine Zahl in den Raum zu werfen- enteignet. Schluss aus! Nicht mehr, aber auch nicht weniger!
    Das Problem ist doch, das egal wie ausgereift ein Steuersystem ist, uns die Realität beweist, dass die sog. Armen Steuern zahlen müssen (MwSt. z.B.) während die sog. Reichen immer genügend Schlupflöcher und Wege finden, ihr Geld zu vermehren.

    Ich bin beim weitem kein Kommunist, und würde mich auch nicht als politisch links bezeichnen, doch wenn man sich die Verteilung von Wohlstand, Besitz, Arbeit, Freiheit etc. bei uns in Deutschland, Europa und sogar global anschaut ist es doch so, dass es heute noch genauso ist wie im feudalen Mittelalter. Klerus und Adel teilten sich damals schon alle Besitztümer und ließn die restlichen 97% und mehr für sich arbeiten...

    Da man über Gesetze und Steuern dieses Missverhätnis augescheinlich wohl nicht sauber lösen kann bleibt nur eins: Revolution nach französischem Vorbild!

    Oder, wie es so schön in einer Folge der Simpsons heißt, als Bart in einer jap. Fischfabrik arbeiten muss:

    Messer rein- Gedärme raus!!

  • Es wird mit Sicherheit ein wirtschaftliches aber machbares Inferno für die übrigen EU Länder werden , wenn Griechenland
    kontrolliert ausscheidet .Es wird aber mit Sicherheit eine
    nicht mehr kontrollierbare Katastrophe , wenn Griechenland
    noch die nächsten mindestens 30 Jahre Billionen von Euros erhällt.Dies würde alle noch gesunden Länder mit in den
    wirtschaftlichen Abgrund reißen .

  • Schicksalsgemeinschaft EURO.

    Deutschland muss einfach erkenne dass es die anderen Euromitgliedsstaaten nicht zur gleichen Produktivität nötigen kann. Der Euro ist eine Schicksalsgemeinschaft und Deutschland hat diese mit seinem Eintritt und der Befürwortung des Eintritts der anderen Länder nun voll mit zu tragen. Die Frage ist nur welcher der schmerzlosere Weg ist. 1) Sich weiter weigern die Märkte mit Geld zu fluten und Eurobonds abzulehnen. Dies führt dazu dass die überschuldeten Länder ihre Schulden nicht mehr Zurückzahlen können, der Finanzmarkt leiht diesen Ländern kein Geld mehr, es kommt reihenweise zu Staatspleiten und damit zu riesigen Abschreibungen und zu enormen Wertberichtigungen. Das würde Europa in eine planetarische Wirtschaftskrise stürzen zumal Millionen von Sparern ihre Spareinlagen verlieren würden und ganze Grossbanken Konkurs anmelden müssten. Es käme zu einer Flurbereinigung die aber dann neue Kräfte wecken würde, die gefragt seien werden um aus der Krise heraus zu kommen. Daher wohl doch der bessere Weg denn die zweite Lösung, die auch die sehr viel längere und quälendere für alle währe: 2) Die Überschuldung der Länder immer weiter mit neu gedrucktem Geld zu finanzieren und gleichzeitig Eurobonds einzuführen. Dies dämpft zwar kurzfristig die Abwärtsspirale zumal Staatspleiten verhindert werden. Die exponential zunehmenden Schulden werden aber in Form von immer untragbareren Steuerbelastungen die Bevölkerung in der Form belasten dass es letztlich zu einem kompletten Konsumzusammenbruch kommen wird. Die Folge: Wirtschaftszusammenbruch, Massenarbeitslosigkeit höhere Ausgaben verbunden mit dem Wegfallen sämtlicher Steuereinnahmen für die Staaten. Damit verbunden eine anfänglich starke Deflation, die dann in eine Hyperinflation übergehen wird. Am Ende globale Flurbereinigung mit der Abschreibung aller Spareinlagen und anderer Finanzreichtümer durch eine Währungsreform. Beide Wege werden wohl von großen sozialen Unruhen begleitet werden.

  • Wenn die Einleitung eines Insolvenzverfahrens mit dem
    Auschluß Griechenlands aus der Eurozone den Euro zu-
    sammenbrechen lassen sollte, dann wäre das der endgül-
    tige Beweis einer Schrottwährung, die nicht einmal eine
    Insolvenz, wie sie täglich im Wirtschaftsleben vorkommt,
    überlebt.

  • Der Weltfinanzsystem-Crash kommt sowieso, es ist nur noch die Frage, wann es soweit sein wird, in drei Monaten, in einem halben Jahr, oder am 21.12.2012?

Mehr zu: Angst vor Crash der Euro-Zone - EZB-Banker warnt vor Euro-Rauswurf Griechenlands

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