Angst vor Rezession Russland wird zum Sorgenkind der Welt

Russland entwickelt sich auf dem Wirtschaftsforum von Davos zum internationalen Problemfall. Die Vertreter des Landes machen sich noch selbst Mut, dabei steht Moskau schon mit einem Bein in einer tiefen Wirtschaftkrise.
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Der russische Vize-Ministerpraesident Igor Schuwalow: Eine der größten Gefahren für Russland sehen die Experten im Verfall des Rubels, der in den vergangenen zwölf Monaten gegenüber dem Dollar knapp die Hälfte seines Wertes verloren hat. Quelle: dapd

Der russische Vize-Ministerpraesident Igor Schuwalow: Eine der größten Gefahren für Russland sehen die Experten im Verfall des Rubels, der in den vergangenen zwölf Monaten gegenüber dem Dollar knapp die Hälfte seines Wertes verloren hat.

(Foto: dapd)

DavosEs klingt wie das sprichwörtliche Pfeifen im Walde. „Wir dürfen nicht in totalen Pessimismus verfallen“, so macht sich Russlands Erster Stellvertretender Ministerpräsident Igor Schuwalow beim Weltwirtschaftsforum in Davos selbst Mut. Aber die Zuspitzung der Ukraine-Krise droht, die wirtschaftlichen Probleme Russlands weiter zu verschärfen. Investoren und Ökonomen fürchten, dass auch die enormen Währungsreserven das Land auf Dauer nicht vor einer tiefen Rezession und einer Schuldenkrise schützen können.
Trotz seines Zweckoptimismus muss auch Schuwalow einräumen, dass sich Russland „in einer extrem schwierigen“ wirtschaftlichen Situation befindet, die Krise könnte sogar schlimmer ausfallen als die im Jahr 2009. Damals brach die Wirtschaftsleistung um knapp acht Prozent ein.
Damit droht Russland die erste Rezession seit der Finanzkrise. Die Ratingagenturen drohen bereits, die Bonität des Landes auf Ramschstatus herabzustufen. Schuld an der Misere ist der rasante Verfall der Ölpreise und die Sanktionen, die der Westen als Folge der Ukrainekrise verhängt hat. Schuwalow fürchtet, dass „die Politiker nicht in der Lage sind, die Probleme in der Ukraine schnell zu lösen“. Damit gibt es zumindest vorläufig auch kaum Chancen für eine Aufhebung der Sanktionen. Und „solange die Sanktionen gelten, werden internationale Investoren einen Bogen um Russland machen“, warnt Dominic Barton, Chef der Unternehmensberatung McKinsey.

Eine der größten Gefahren für Russland sehen die Experten im Verfall des Rubels, der in den vergangenen zwölf Monaten gegenüber dem Dollar knapp die Hälfte seines Wertes verloren hat. „Meine größte Sorge ist, dass die Entwertung des Rubels zu einer Abwärtsspirale führt, die in einer inflationären Depression endet“, warnt Ray Dalio, Chef des 160 Milliarden Dollar schweren Hedgefonds Bridgewater. Auch der Ökonom Kenneth Rogoff sieht trotz der Währungsreserven aus dem Ölexport von rund 385 Milliarden Dollar große Risiken für Russlands Wirtschaft: „Der Ölpreis könnte sehr lange niedrig bleiben“, warnt Rogoff. Russland hoffe, dass die Währungsreserven ausreichend seien, um das Land zwei Jahre lang ohne größere Einschnitte über Wasser zu halten. Aber die Regierung in Moskau könnte feststellen, dass das Geld deutlich früher ausgeht“.

Noch liege die Staatsverschuldung Russlands auf niedrigem Niveau. „Aber das war auch in Island und Irland so, bevor der Steuerzahler für Schulden von Banken und Unternehmen gerade stehen mussten, die ihre Verpflichtungen nicht mehr erfüllen konnten“, warnt Rogoff.

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  • Aber die Zuspitzung der Ukraine-Krise droht, die wirtschaftlichen Probleme Russlands weiter zu verschärfen. Investoren und Ökonomen fürchten, dass auch die enormen Währungsreserven das Land auf Dauer nicht vor einer tiefen Rezession und einer Schuldenkrise schützen können.

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    EUROPA steht Finanziell ruiniert da...

    Gelddruck und Anleihenkäufe um nicht den bankrott zu erklären...

    WO MACHT RUSSLAND VORWÜRFE AN EUROPA ???

    UKRAINE...vorherige Regierungen bauten sich Schlösser mit

    GOLD-WASSERHÄHNE...aber die Gasschulden an Russland wurden nicht bezahlt.

    Dann würde ich gerne eine EU sehen...

    dass in der Ostukraine in wichtige Industrie investiert hätte und plötzlich darauf verzichten sollte
    ( wie es irgendwann für Europa in CHINA kommen wird ).

    Dabei macht sich EUROPA politisch lächerlich...

    die benötigte Sanktionen gegen Russland waren nötig aber jetzt...

    jetzt bietet die deutsche Bundeskanzlerin Merkel

    an Russland Zuckerbrot für die Ukraine an...

    wohl weil EUROPA nicht benötigte Stärke hat um sich einen Krieg zu erlauben.

    Keine Militärische Transportflugzeuge...

    keine Hubschrauber für die Marine...

    und in Deutschland wird schon gar nicht mehr über die pannen

    des Eurofighters geschrieben oder informiert...

    dass etwa in Österreich es gerade so noch ohne größere Probleme die Probleme des Eurofighters aufgehoben werden konnten.

    Nun steigt der DAX und steigt und steigt...

    aber alles SEIFENBLASEN !!!!!

    Die gier heute für 3 zu kaufen und morgen für 7 zu verkaufen


    wird noch bei DAX-ANLEGER ZU GROSSE PROBLEMATIK WERDEN.

    die Gelder die in dem DAX-Spekulationen fließen schaffen keinen einzigen nötigen EU-Arbeitsplatz.

    Der Europäer glaubt nichts mehr den EU-Politiker !!!

    FRUST...WUTBÜRGER...PEGIDA...LEGIDA...NATIONALE FRONT...

    und überall in Europa ist der Kommunismus stark am kommen.

    Ist dies das Europa das wir gewollt haben ???

    In der DDR war es besser sagen viele schon...da gabs zu essen

  • @HERR ADALBERT FUCHS
    ....................
    Meinungsfreiheit und gegenseitige Achtung
    sind unverzichtbare Bestandteile jeder de-
    mokratie.
    persönliche Herabsetzungen jeder art soll-
    ten unterbleiben..!!!

  • Wow Herr Fuchs, und wie Sie sicher wissen hat sich Hawaii den USA fürchterlich aufgedrängt.
    Ach übrigens, waren Sie jemals in Russland oder der Ukraine?

  • Die bekannten Devisenreserven Russlands sind nicht so leicht mobilisierbar. Grosse Teile sind angelegt oder im Ausland in irgendwelchen Luschen und komischen Geschäften parkiert.

    Natürlich ist es möglich das Öl für $20 zu verkaufen und noch etwas zu verdienen, aber eben, nur noch für Peanuts. Da ist dann kein Geld mehr da um neue Vorkommen zu erschliessen oder bestehende zu modernisieren.

    Das Gasgeschäft mit China kam nur Zustande, weil der russische Bär die Preishosen runter gelassen hat. Da haben die Chinesen überhaupt keine Skrupel. Da ist Russland an einem Widerhaken.

    Nein, Herr thomas oldendorp, die jetzigen Machthaber in Russland verwalten sehr schlecht das Erbe ihrer Vorfahren. Es kommt der Tag, an dem die Ölvorkommen erschöpft sein werden, und dann ? Die russische Intelligenza ist grösstenteils ausgewandert oder desillusioniert, das ist die Realität.

    Traurige Positionen, die sie da beziehen, ja infantil. Die Herausforderung in der Zukunft ist nicht, sich aus innerideologischen Gründen mit der ganzen zivilisierten Welt anlegen.
    Die grosse Herausforderung für die Welt besteht aus 5 Buchstaben: Islam.

    Gut nachdenken und Schlüsse ziehen.



  • ..
    WIRTSCHAFTSPOLITISCHE
    SITUATION IN RUßLAND
    .....................
    diese ist objektiv gesehen, wesentlich
    besser, als vom westen wegen der sank-
    tionen erhofft.
    ..
    die staatverschuldung ist wesentlich
    geringer als zb. die der USA !!
    ..
    der rubel hat sich nach der abwertungs-
    welle stabilisiert und steigt sogar
    gegenüber € und $
    ..
    die Sanktionen treffen die deutsche wirt-
    schaft minus 6 mrd. € in 2014.
    .
    frau Merkel bekommt kalte füsse und bietet
    eine freihandelsunion an.
    ..
    kurse an der Börse Moskau steigen und kapi-
    tal fließt zurück..
    ..
    gazprom notiert auf dem 52 wochen-hoch in
    rubel.
    ..
    neue Kooperationen mit China und türkei
    bieten langfristige perspektiven.!!
    ..
    wer zuletzt lacht...

  • Wirtschaftlich sieht es in Russland so aus: Die Masse krebst am Existenzminimum herum, die Dörfer sind verlottert, verdreckt und Besoffene liegen am Straßenrand (Putin hat damit etwas aufgeräumt) und einige wenige Reiche lassen es sich extrem gut gehen. Weite Teile des Landes sind atomverseucht und das Militär träumt von alten Zeiten. Was nutzen Rohstoffvorräte, wenn man damit nichts anfangen kann, außer sie meistbietend zu verkaufen? Dieses Land bietet keinerlei Rechtssicherheit, keinen Investitionsschutz und jeder drittklassige Finanzbeamte kann dort einen ausländischen Betrieb in den Ruin bringen. Wieviele Patente werden in Russland angemeldet? Welche Industriefirmen, außer Lada, von Weltgeltung gibt es? Vielleicht ein paar Weltraumfirmen? Russland kann nicht einmal ansatzweise mit einem westeuropäischen Land mithalten.

  • @ Troll Weissenfels, oder alias Herr Robert Behrendt

    >> Wirtschaftlich kann Russland mit D nicht mithalten. >>

    2014 hat Russland mit Deutschland mit einem BIP von 3,6 Bio. € gleichgezogen.

    Nun hat Russland noch dazu 30 % der weltbekannten Energieträger-und Rohstoffvorkommen !

    Dazu keine Schulden, im Vergleich zu Deutschen 2,2 Billionen € Schulden.

    Sie sind ein Dampfblasen-Laberer, ein Troll eben.

    Und ein schlechter Lügner !





  • Herr Norbert Blücher,

    Sie sind offensichtlich nicht nicht mehr auf laufenden in Ihren Ausführung.
    Die USA haben mit ca. 13 Mlrd. Dollar die "Oragene Revolution" finanziert in der Hoffnung draus ein Kapital zu schlagen. Die Korrupte Führung des Landes hat es nicht geschafft diesen Vorhaben umzusetzen und wurde abgewählt.
    Der zweite Anlauf hat vor ca. zwei Jahren gestartet, auch mit sehr viel Geld.
    Jetzt haben die USA was Sie gewünscht haben:
    - Schwächung der EU Wirtschaft und Zerstörung der Beziehungen zur Russland
    - mögliche Krieg auf europäischem Boden und viel mehr!

  • Ich find manches Geschwurbel recht witzig: z. B. wenn von wirtschaftspolitischen Tieffliegern das Ende des Dollars herbeigeschrieben werden soll oder Russland zur Großmacht hochstilisiert werden soll.

    Wirtschaftlich kann Russland mit D nicht mithalten. R kann nur Rohstoffe aus dem Boden graben und verhökern bzw. mittelmäßige, aber robuste Waffen an weniger zuverlässige Länder, wie Syrien und Iran verkaufen. Autoindustrie ja, Lada eine Weltmarke? Bitte! Leider muss das meist ungebildete Volk die Starallüren ihrer jeweiligen Herrscher seit mehreren hundert Jahren erdulden und überleben (die Zaren, Stalin, die ganzen Kommunisten und jetzt der etwas weniger schlimme Putin). Ein so riesiges Land kann man kaum mit sinnvoller Infrastruktur versorgen. Anstatt also Großmacht zu spielen, wären zunächst die Hausaufgaben zu machen (Industrie modernisieren, Straßen, Wasser, Abwasser und TK aufbauen, Bildungssystem verbessern....) Leider haben die Hausaufgaben oft keinen Spaß gemacht. Krieg spielen, dagegen macht mehr Spaß, weil es von der triesten Gegenwart ablenken kann.

    Und dann zum Schluss, um die eigene Unfähigkeit zu kaschieren, muss eine Verschwörungstheorie her: Die Saudis senken auf Wunsch der USA den Ölpreis, weil die Russen sich gegen den Dollar stellen. Wenn die Russen eine funktionierende Industrie hätten, würden sie von den fallenden Ölpreisen profitieren, auch Venezuela hätte genug Zeit gehabt, seine Wirtschaft zu diversifizieren.

  • Unglaublich was da für bezahlte Schreiberlinge unterwegs sind. Die völkerrechtswidrige Annektion der Krim, die Besetzung der Ostukraine von regulären, russischen Truppen wird einfach unter den Teppich gekehrt.

    Bitte erwähnen sie doch einmal die Annektion der 4 japanischen Inseln kurz nach ende des 2. Weltkriegs durch Russland. Immer noch besetzt, die japanische Bevölkerung vertrieben, das ist die Realität dieses zivilisierten Landes !

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