Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Anhörung Republikaner laden Ex-FBI-Chef Comey vor

Comey und Ex-Justizministerin Lynch sollen zu ihren Ermittlungen in Clintons E-Mail- sowie der Russland-Affäre aussagen. Der Ex-FBI-Chef ist dazu bereit, unter Bedingungen.
Kommentieren
Die Vorladung aus dem Repräsentantenhaus kommt zu einer Zeit, in der die Republikaner dort noch die Mehrheit haben. Quelle: AFP
James Comey und Loretta Lynch

Die Vorladung aus dem Repräsentantenhaus kommt zu einer Zeit, in der die Republikaner dort noch die Mehrheit haben.

(Foto: AFP)

New YorkHappy Thanksgiving! Den eher nachrichtenarmen Feiertag in den USA nutzten die Republikaner im Repräsentantenhaus am Donnerstag für eine medienwirksame Mitteilung: Der Justizausschuss der Kammer gab bekannt, bereits am Mittwoch Zwangsvorladungen an den Ex-FBI-Chef James Comey und die ehemalige Justizministerin Loretta Lynch ausgestellt zu haben.

Die republikanische Partei geht dem Verdacht nach, dass unter der Führung Comeys hochrangige Trump-Kritiker in den Reihen des FBI die Untersuchung der E-Mail-Affäre um Hillary Clinton schleifen ließen. Stattdessen sollen sie verstärkt mögliche Verbindungen von Trumps Wahlkampfteam zu Russland unter die Lupe genommen haben.

Auch Lynch, die unter Barack Obama das Justizministerium geleitet hat, soll laut Republikanern dazu beigetragen haben, dass die Aufarbeitung der Clinton-Affäre verschleppt worden sei.

In einem Bericht kritisierte der Generalinspektor des Justizministeriums im Juni verschiedene Aspekte der Untersuchung zu Clintons Nutzung privater E-Mail-Server während ihrer Zeit als Außenministerin. Sowohl Comey als auch Lynch sollen sich dabei nicht einwandfrei verhalten haben.

Comey, der von Trump wiederholt als korrupt bezeichnet und im Mai 2017 von diesem entlassen wurde, bestätigte am Donnerstag via Twitter die für den 3. Dezember angesetzte Vorladung. Dabei teilte er seine Bereitschaft mit, Rede und Antwort zu stehen, allerdings nur bei einer öffentlichen Anhörung. Die Republikaner bestehen jedoch darauf, ihre Befragungen hinter verschlossenen Türen abzuhalten.

Die Vorladung aus dem Repräsentantenhaus kommt zu einer Zeit, in der die Republikaner dort noch in der Überzahl sind. Bei den Midterms Anfang November konnten die Demokraten die Mehrheit der Sitze erringen. Das wollen sie dazu nutzen, um ihrerseits Mitglieder der Trump-Regierung vorzuladen.

Die Demokraten bezeichnen die Bestrebungen der Republikaner als parteipolitisch motiviert, mit dem Ziel, den US-Präsidenten vor Untersuchungen in der Russland-Affäre zu schützen. Sie haben bereits angekündigt, die Attacken aus dem Weißen Haus auf das FBI und das Justizministerium wieder aufzugreifen, wenn sie im Januar 2019 im Repräsentantenhaus wieder das Sagen haben.

Brexit 2019
Startseite

Mehr zu: Anhörung - Republikaner laden Ex-FBI-Chef Comey vor

0 Kommentare zu "Anhörung: Republikaner laden Ex-FBI-Chef Comey vor"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

Serviceangebote