Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Annäherung im Handelsstreit USA und EU beschließen Rindfleisch-Deal

Neuer Handelsvertrag statt Zölle: US-Präsident Trump hat mit der EU einer Exportvereinbarung für Rindfleisch abgeschlossen. Zuvor waren neue Provokationen befürchtet worden.
Update: 02.08.2019 - 20:44 Uhr Kommentieren
Trump will seinen Landwirten bessere Exportbedingungen für den EU-Markt ermöglichen. Quelle: Reuters
Rinderfarm in den USA

Trump will seinen Landwirten bessere Exportbedingungen für den EU-Markt ermöglichen.

(Foto: Reuters)

Washington/Düsseldorf Rindfleischproduzenten aus den Vereinigten Staaten bekommen künftig besseren Zugang zum Markt der Europäischen Union. Dies sei ein „bedeutender Erfolg“ für amerikanische Landwirte und europäische Verbraucher, sagte US-Präsident Donald Trump am Freitag im Weißen Haus. „Amerikanisches Rindfleisch wird als das beste der Welt angesehen“, sagte er bei der Unterzeichnung eines entsprechenden Handelsabkommens mit der EU.

Die EU-Kommission hatte bereits Mitte Juni angekündigt, dass künftig Teile des globalen Einfuhrkontingentes von jährlich 45.000 Tonnen fest für US-Anbieter reserviert werden sollen. Innerhalb von sieben Jahren könnte der US-Lieferanteil so auf 35.000 Tonnen pro Jahr steigen. Nur noch 10.000 Tonnen würden dann aus den anderen Hauptlieferländern Argentinien und Uruguay kommen. Das Abkommen muss auf EU-Seite noch final bestätigt werden.

Das Einlenken der EU beim Thema Rindfleisch gilt als ein Grund, warum sich Trump im vergangenen Sommer bereiterklärte, den Handelskonflikt mit der EU vorerst ruhen zu lassen – und auch zusagte, vorerst keine weiteren Sonderzölle auf Autos oder andere Waren aus der EU einzuführen. Der damals ausgehandelte Deal sieht auch vor, dass die EU den Import von Soja und Flüssiggas aus den USA fördert.

Mehr: US-Präsident bricht ein Versprechen und überrascht mit neuen China-Zöllen. In den Handelsgesprächen mit China hat erhöht Donald Trump nun erneut den Druck.

  • dkl
  • dpa
Startseite

Mehr zu: Annäherung im Handelsstreit - USA und EU beschließen Rindfleisch-Deal

0 Kommentare zu "Annäherung im Handelsstreit: USA und EU beschließen Rindfleisch-Deal"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

Serviceangebote