Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Anschläge nach Saddams Festnahme Gewalt im Irak reißt nicht ab

Seite 3 von 3:

Der Iran forderte dagegen einen Prozess vor einem internationalen Gericht. Es werde eine entsprechende Anklage wegen des Iran-Irak-Kriegs von 1980 bis 1988 vorbereitet, sagte ein Sprecher des iranischen Regierung. Etwa 300 000 Iraner waren bei dem von Saddam begonnenen Krieg getötet worden, davon Tausende durch Giftgas. Ein internationales Verfahren galt jedoch als unwahrscheinlich. Der Internationale Strafgerichtshof (ICC) in Den Haag kann nur Fälle anhören, die sich auf Ereignisse seit seiner Gründung 2002 beziehen und wird ohnehin weder von den USA, dem Irak noch dem Iran anerkannt. Großbritannien kündigte an, es werde an keinem Gerichtsverfahren teilnehmen, das die Todesstrafe vorsieht.

Die Magazine „Time“ und „Newsweek“ berichteten übereinstimmend, Saddam sei nach seiner Festnahme zum Verhör in eine Zelle am Flughafen von Bagdad gebracht worden. Nach „Time“- Informationen hat er dabei bestritten, dass seine Regierung Massenvernichtungswaffen besaß. „Nein, natürlich nicht. Die USA haben sie sich ausgedacht, um einen Grund zu haben, Krieg gegen uns zu führen“, sagte Saddam dem Bericht zufolge. Die Existenz solcher Waffen konnte bislang nicht bewiesen werden. Sie waren von den USA und ihrem engsten verbündeten Großbritannien als ein Hauptgrund für den Krieg gegen den Irak angeführt wurden.

Brexit 2019
Startseite
Seite 123Alles auf einer Seite anzeigen