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Anschlag auf Feier Selbstmordattentäter tötet 23 Menschen im Jemen

Eine Feier zu Ehren des Propheten Mohammed ist im Jemen zum Ziel eines Anschlags geworden. Dabei gab es mindestens 23 Tote. Ermittler haben nun einen örtlichen Al-Kaida-Ableger im Visier.
31.12.2014 Update: 31.12.2014 - 20:32 Uhr Kommentieren
Ein Mann inspiziert den Tatort eines Selbstmordanschlags im Jemen. Dort hatten schiitische Huthis den Geburtstag des Propheten Mohammed gefeiert. Quelle: dpa

Ein Mann inspiziert den Tatort eines Selbstmordanschlags im Jemen. Dort hatten schiitische Huthis den Geburtstag des Propheten Mohammed gefeiert.

(Foto: dpa)

Sanaa Ein Selbstmordattentäter hat im Jemen nach staatlichen Angaben mindestens 23 Menschen mit in den Tod gerissen. Mindestens 48 Menschen seien zudem bei dem Anschlag in einem Kulturzentrum in der Stadt Ibb verletzt worden, meldete die Nachrichtenagentur Saba.

Die Opfer feierten ein Fest zu Ehren des Propheten Mohammed. Organisiert wurde die Veranstaltung von den Huthis, die den Jemen weitgehend kontrollieren. Wer für den Anschlag verantwortlich ist, war nicht klar. Er trägt aber die Handschrift des örtlichen Al-Kaida-Ablegers.

Anwohner und Sanitäter hatte zuvor von mindestens 33 Toten gesprochen. Unter den Opfern sollen sich zahlreiche Kinder und Frauen befinden.

Präsident Abed Rabbo Hadi kündigte in einer kurzen Stellungnahme an, die „Terroristen“ zu verfolgen, die diesen Angriff ausgeübt hätten. „Sie werden einer Verfolgung nicht entkommen“, sagte er.

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    Die Huthis hatten in den vergangenen Monaten weite Teile des Jemens unter ihre Kontrolle gebracht, darunter die Hauptstadt Sanaa. Das Vorgehen war Teil eines Machtkampfs mit Präsident Hadi. Kritiker werfen den Rebellen vor, Stellvertreter des schiitischen Irans zu sein, der das Land dominieren wolle. Die Huthis bestreiten die Vorwürfe.

    Die Huthis liefern sie sich Kämpfe mit radikalen Sunniten der Al-Kaida und verbündeten Stämmen. Der Jemen ist seit 2011 in Aufruhr.

    • rtr
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