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Anschlag Iraker schießen Hubschrauber mit High-Tech-Waffe ab

Eine Woche ist es schon her, dass aufständische Iraker auf heimischem Boden eine amerikanische Maschine abschossen. Jetzt erst tritt die US-Armee mit der Information an die Öffentlichkeit. Der Vorfall verweist auf Unannehmlichkeiten, die sich die Amerikaner nicht so gerne eingestehen wollen.
US-Hubschrauber vom Typ CH-46 Sea Knight über der irakischen Hauptstadt Bagdad. Foto: ap Quelle: ap

US-Hubschrauber vom Typ CH-46 Sea Knight über der irakischen Hauptstadt Bagdad. Foto: ap

(Foto: ap)

HB Bagdad. Nahezu wöchentlich werden im Irak amerikanische Hubschrauber abgeschossen. Allein seit dem 20. Januar waren es sieben Stück. Doch dieser Angriff ist von besonderer Qualität: Denn die Maschine wurde nach Angaben der US-Armee mit einer „hoch entwickelte Waffe“ abgeschossen. Die gesamte 7-köpfige Besatzung kam ums Leben.

Mit der Umschreibung „hoch entwickelte Waffe“ hat das amerikanische Militär erstmals eingeräumt, dass irakische Aufständischen über komplexe Waffensysteme verfügen. Angesichts des Vorfalls erwägt die Armee, ihre Taktik zu verändern. Aktuell setzen die USA im Irak zahlreiche Hubschrauber ein, um Soldaten und Ausrüstung zu transportieren.

Über diese Informationen hinaus hüllen sich die Amerikaner in Schweigen. So wurde bezüglich der Identität der irakischen Täter nichts bekannt. Die Armee zöge auch „keine Schlüsse“ darüber, woher die Schüsse gestammt haben könnten. Die USA haben dem Iran vorgeworfen, Waffen in den Irakt zu liefern. Die Regierung in Teheran weist dies zurück.

Im Internet soll zu der Anschlag zu sehen sein. Die Aufständischen haben offenbar mit einer Videokamera gefilmt wie ihre Rakete die Maschine trifft.

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