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Anschlagspläne Venezuelas Regierung will Attentatspläne gegen Maduro vereitelt haben

Maduro liefert sich seit Monaten einen erbitterten Machtkampf mit dem selbst ernannten Interimspräsidenten Guaidó. Nun will die Regierung einen Anschlagsplan gegen ihn vereitelt haben.
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„Eine von der Macht besessene oppositionelle Minderheit plant Gewalt und Krieg“, sagte Maduro. Quelle: AFP
Nicolás Maduro

„Eine von der Macht besessene oppositionelle Minderheit plant Gewalt und Krieg“, sagte Maduro.

(Foto: AFP)

Caracas Die venezolanische Regierung will Anschlagspläne gegen Präsident Nicolás Maduro und eine Reihe weiterer hochrangiger Funktionäre vereitelt haben. In koordinierten Kommandoaktionen hätten der sozialistische Staatschef, seine Ehefrau Cilia Flores und der Präsident der regierungstreuen Verfassungsgebenden Versammlung, Diosdado Cabello, getötet werden sollen, sagte Informationsminister Jorge Rodríguez am Mittwoch.

Demnach sei geplant gewesen, den inhaftierten Ex-General Raúl Isaías Baduel aus dem Gefängnis zu befreien und zum Präsidenten zu erklären. In die Verschwörung seien zahlreiche ehemalige Soldaten und Polizisten involviert. Als Drahtzieher und Geldgeber des Umsturzversuchs identifizierte Rodríguez die Regierungen von Kolumbien und Chile. „Eine von der Macht besessene oppositionelle Minderheit plant Gewalt und Krieg“, sagte Maduro.

Maduro liefert sich seit Monaten einen erbitterten Machtkampf mit dem selbst ernannten Interimspräsidenten Juan Guaidó. Seine Regierung meldet immer wieder Attentatspläne und aufgedeckte Verschwörungen. Stichhaltige Beweise dafür legt sie meistens nicht vor. Im vergangenen August war allerdings tatsächlich ein Anschlag auf Maduro mit Drohnen bei einem öffentlichen Auftritt gescheitert.

Mehr: Präsident Maduro fürchtet die Folgen weiterer US-Sanktionen im Finanzbereich und will mit einem neuen Kartenzahlungssystem vorsorgen.

  • dpa
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